Anja Kalski

Anschlagmittel - was ist das?

Anschlagmittel: Darauf gilt es zu achten

Kräne sind aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Mit ihren meist gelben Schwenkarmen überragen sie mehrstöckige Häuser und transportieren Lasten. Dies sieht beim Zuschauen sehr einfach aus, doch es sind oft Lasten, die mehrere Tonnen wiegen.
Doch wie funktioniert das?

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Foto: Pixabay

Zwischen dem Kran und der Traglast finden sich oft verschiedenfarbige Gehänge. Diese eine Verbindung nennt sich Anschlagmittel und gehört nicht zum Hebezeug. Je nach Schwere der zu transportierenden Last beim Bau muss das Anschlagmittel entsprechende beschaffen und bemessen sein. Dafür gibt es entsprechende Vorschriften, die dies regeln. Meistens muss ein Stahlseil zum Heben verwenden werden. Selbstverständlich muss vor jeder Verwendung das Anschlagmittel und das Seil überprüft werden. Nur so kann die Sicherheit gewährleistet werden. Beim Anbringen der Ladung ist auch darauf zu achten, dass die Seile oder Hebebänder nicht über spitzen Material oder Kanten gezogen werden. Dies würde zu einer Beschädigung führen und damit wäre nicht mehr gewährleistet, dass die entsprechende Last auch wirklich ohne zu reißen transportiert werden kann. Deswegen empfiehlt es sich generell immer, für einen geeigneten Kantenschutz zu sorgen. 5 Millimeter Polyurethan sind dafür ausreichend.
Auch bei der Lagerung sollte darauf geachtet werden, dass die Anschlagmittel trocken gelagert werden, fernab von aggressiven Stoffen, die das Material angreifen können und somit auch wieder die Hebewirkung verringern könnten.
Werden bei der jährlichen Prüfung Brüche, Gewebeeinschnitte oder Abnutzungen festgestellt, dann muss das Anschlagmittel entsorgt werden. Darüber muss es auch Aufzeichnungen geben.
Ein typisches Anschlagmittel ist beispielsweise eine
Kette. Bevorzugt werden Rundstahlketten eingesetzt.

 

 

Die Güteklasse macht es

Je höher die Güteklasse desto höher die Tragfähigkeit und desto geringer das Eigengewicht. Bei niedrigen Güteklassen fällt zudem negativ auf, dass die Ketten sich aufgrund der Temperaturschwankungen nicht optimal verwenden lassen. Es bestehen daher Einsatzbeschränkungen.


Die Güteklassen findet sich auf jeder Kette und hochwertige Anschlagketten verfügen zudem auch noch über einen Prägestempel, um einer Vermischung oder Vertauschung entgegenzuwirken, zumal dies fatale Folgen haben könnte.
Die Herstellergarantie sieht drei Jahre vor. Danach müssen die Ketten auf alle Fälle auf Rissfestigkeit überprüft werden. Die Überprüfung erfolgt durch einen Sachkundigen und dauert in der Regel 14 Tage.


Wann dürfen Anschlagketten nicht mehr verwendet werden?
Ist ein offensichtlicher Bruch eines Kettengliedes zu erkennen oder Risse in der Oberfläche, dann ist die
Kette zu entsorgen. Das gleiche gilt, wenn die Kette an einer oder mehreren Stelle an Dicke eingebüßt hat oder sich ein Kettenglied verformt. Auch dann darf die Kette nicht mehr zum Heben von Lasten verwendet werden.


Das selbe gilt bei der Verwendung von textilen Anschlagmitteln. Der bekannteste ist sicherlich der Zurrgurt, mit dem auch vermehrt im privaten Bereich zum Heben von Lasten gearbeitet wird, wobei hier die Lasten eher im Kilogrammbereich liegen als im Tonnenbereich. Dementsprechend weniger müssen die Zurrgurte aushalten. Auch zur
Sicherung von Lasten wird er verwendet.

Bei der Firma cgahrens können
Anschlagmittel - im Speziellen Anschlagketten - in den unterschiedlichen Dicken erworben werden. Als traditionsbewusstes Familienunternehmen, das bereits im 19 Jahrhundert gegründet worden ist, ist der Firma Qualität sehr wichtig und alle Produkte unterliegen einer Überprüfung durch anerkannte Partner. Die hohe Güteklasse zeugt von vielseitigen Einsatzmöglichkeiten und beugt witterungsbedingten Einflüssen vor. Die Ketten zeichnen sich durch hohe Belastbarkeit und Festigkeit aus.

Fazit: Optimale Gegenstände zum Heben schwerer Lasten!

 


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