Hauttypen und die richtige Pflege: Das gilt es zu beachten
Jeder Hauttyp ist anders und benötigt eine individuelle und passende Pflege. Wer sich bezüglich des eigenen Hauttyps nicht sicher ist, kann dies in kurzer Zeit herausfinden. Im Folgenden geben wir praktische Tipps für jeden Hauttyp. Im Handumdrehen erhältst Du Dein persönliches Testergebnis und eine Beratung in Form von Produktvorschlägen für die optimale Gesichtspflege.
Strahlendes Hautbild dank richtiger Pflege
Die Haut ist ein lebendes Organ und ist daher in der Lage, ihre physikalischen und chemischen Eigenschaften immer wieder zu ändern. Bemerkenswert ist, dass sie sich den jeweils aktuellen Umwelteinflüssen, beispielsweise Kälte und Wärme, anpasst.
Wie sich die Haut verhält, ist von verschiedenen inneren und äußeren Dingen abhängig:
· Vererbung
· inneren Faktoren, z.B. hormonelle Veränderungen oder Störungen, Stress, Krankheiten
· äußeren Faktoren, z.B. Kälte, Hitze, Raumklima, Lösungsmittel und Seifen in Kosmetika
Neue Erkenntnisse zur Physiologie der menschlichen Haut ermöglichen eine an die individuellen Hauttypen angepasste Pflege. Allein indem man auf einige Produkte verzichtet, kann man die Gesundheit der eigenen Haut optimieren. Tipps für eine individuell angepasste Hautpflege gibt es auf https://www.kosmetikfuchs.de.
Heutige Einteilung der Hauttypen
Die frühere Einteilung in den normalen, fetten und trockenen Hauttyp war sehr starr und undifferenziert. Heute sieht die Unterteilung so aus:
· Normalhaut
· fett-feuchte Haut
· Mischhaut
· fett-trockene Haut
· fettarm-trockene Haut
· fettarm-feuchte Haut
Gut zu wissen: Hier ist das Gegenteil von trocken feucht und das Gegenteil von fett fettarm. Im Folgenden gibt es Tipps zur richtigen Pflege der einzelnen Typen.
Normalhaut
Normalhaut wirkt gesund und ist feinporig, zart, glatt und geschmeidig. Sie fettet nicht nach und es sind keine Spannungen spürbar. Die Haut lässt sich mühelos reinigen und pflegen. Kinder haben fast immer diesen Hauttyp.
Achtung: Dieser Zustand ist nicht zwangsläufig stabil. So kann auch Normalhaut mit Irritationen und Spannungsgefühlen reagieren, wenn man sich zum Beispiel länger in überheizten Räumen aufgehalten hat. Auch kann es zu Unreinheiten kommen, wenn beispielsweise zu fette Pflegecremes verwendet werden.
Fett-feuchte Haut
Dieser Hautzustand zeichnet sich durch eine stark glänzende, großporige Hautoberfläche aus. Meist ist diese Haut sehr widerstandsfähig, beispielsweise gegen UV-Licht. Oft tritt fett-feuchte Haut in Bereichen mit vielen Talgdrüsen auf, also Kopf, Brust und Rücken. Dabei kann die Haut am restlichen Körper normal oder auch fettarm sein.
Viele pubertierende Jugendliche neigen zu fett-feuchter Haut, v.a. im Gesicht. Die Haut sollte mit entfettenden Cremes behandelt werden. Keinesfalls zu empfehlen sind fetthaltige Präparate, die eine Akne auslösen können.
Mischhaut
Typisch für diesen Hautzustand ist eine fettige T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) mit Wangenpartien, die eine normale bis fettarme Haut aufweisen. Die Hautzustände sollten mit unterschiedlichen Cremes behandelt werden. Nicht sehr sinnvoll sind Kosmetikprodukte, die speziell mit der Bezeichnung "für Mischhaut" beworben werden.
Fett-trockene Haut
Bei diesem Hautzustand kann es sich um eine temporäre Abweichung des fett-feuchten Hauttyps handeln, der nach intensivem Sonnenbaden oder externer Akne-Therapie auftreten kann. Die Haut glänzt dabei leicht, neigt eventuell zu Schuppen und zeigt ein pergamentartiges Aussehen. Zudem verursacht sie unangenehme Spannungsgefühle.
Fettarm-trockene Haut
Bei diesem Typ produzieren die Talgdrüsen zu wenig Talg und die Haut wirkt rau, schuppig und matt. Es entstehen fleckenförmige Rötungen und trockene, raue Stellen. Außerdem kann es zu Juckreiz, Spannungsgefühlen und sogar Austrocknungsekzemen kommen. Die Trockenheitsgefühle lassen sich nur durch eine konsequente Pflegeroutine mit fett- und feuchtigkeitsreichen Cremes lindern.
Fettarm-feuchte Haut
Auch dieser Hauttyp tritt nur kurzfristig auf und basiert auf dem fettarm-trockenen Hauttyp. Die Ursache sind äußere Umstände, beispielsweise eine hohe Schweißproduktion oder längere Aufenthalte in warmen, feuchten Räumen. Typisch ist das Entstehen von Rötungen wie bei einer Entzündung und ein länger anhaltendes Hitzegefühl.
Fazit
Die persönliche Hautpflege sollte immer an der Hautbeschaffenheit und ihrem Erscheinungsbild ausgerichtet werden. Wer das eigene Hautbild verbessern will, muss sich mit den Bedürfnissen der eigenen Haut vertraut machen, um richtig auf Veränderungen aufgrund von inneren und äußeren Einflüssen reagieren zu können.

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