Nadine Schilling

Hunde sinnvoll beschäftigen in Zeiten von Corona

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Foto: Pauline Loroy by unsplash

Die Veränderungen im Zuge der Corona-Pandemie betreffen nicht nur den Einzelhandel und die Gastronomie, sondern auch allgemein das Freizeitangebot. Vereinsaktivitäten entfallen ebenso wie Besuche in Schwimmbädern, Saunen und Fitnesscentern. Von den Einschränkungen betroffen sind auch Hundeschulen und allgemein finden kaum mehr Welpenspielstunden und größere Treffen mit anderen Tierfreunden statt. Im Stadtpark wachen Beamte penibel über das Einhalten der vorgeschriebenen Abstände. Kurzum, das Leben ist nicht mehr so wie früher. Doch wer aus der Not eine Tugend macht, übersteht auch diese schwere Zeit und geht vielleicht sogar gestärkt daraus hervor.

Homeschooling für clevere Hundebesitzer



Die Kontaktbeschränkungen und Verordnungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie betreffen in vielen Regionen leider auch das Training mit Tieren. Trotz geschlossener Hundeschulen ist es jedoch möglich, die Vierbeiner unter fachkundiger Anleitung auszubilden und weiter zu fördern, zum Beispiel bei
knowwau.com. Der Hundehalter erhält verschiedene Aufgaben, die dem Ausbildungsstand und Alter des Tiers entsprechen und übt die Lektionen zu Hause in aller Ruhe. Das Homeschooling erfordert vom Besitzer ein besonderes Maß an Disziplin und Durchhaltevermögen. Schließlich ist das wie bei den Kindern in der Schule, die während des Unterrichts zu Hause oft abgelenkt sind und sich angenehmeren Dingen zuwenden. Präsenztermine werden allgemein zuverlässiger angenommen, und dennoch ist es mit etwas Ehrgeiz möglich, dass die Hunde nach der Homeschooling-Phase sehr viel gelernt haben. Möglich ist natürlich auch das eigenständige Lernen, beispielsweise mithilfe von Fachliteratur. Im Buchhandel gibt es zahlreiche interessante Bücher, die die Lerninhalte Schritt für Schritt erklären. Erhältlich sind auch Ratgeber, die darüber informieren, wie man dem Vierbeiner verschiedene Kunststücke beibringt. Wer nicht nur einen tierischen Begleiter zu Hause hat, sondern auch Kinder, lernt aus Fachbüchern, Kids und Tiere gemeinsam zu beschäftigen.

Deshalb ist regelmäßiges Training wichtig



Eine gründliche Ausbildung ist die Basis für ein harmonisches Zusammenleben von Tier und Mensch. Es gibt viele Situationen, die einen guten Grundgehorsam erfordern. Wer später einmal mit dem Hund in den Urlaub fahren möchte, profitiert davon, wenn der Vierbeiner aufs Wort folgt. Auch beim Stadtbummel und allgemein überall dort, wo sich viele Menschen und Tiere auf einem Fleck befinden, hinterlässt ein gut erzogener Hund einen positiven Eindruck. Außerdem bildet eine gute Grunderziehung die Basis für viele weitere interessante Lektionen. Hunde, die gut gehorchen und körperlich fit sind, eignen sich zum Beispiel
für die Hundesportarten Agility und Obedience. Mit viel Zeit und Geduld lernen die Vierbeiner tolle Tricks, sodass später auch dem Dogdancing nichts im Wege steht. Hier schaffen die Hundehalter eigene Choreografien und binden die Tricks in ein musikalisches Rahmenprogramm ein. Gut gehorchende Vierbeiner sind auch gerne bei der Rettungshundestaffel gesehen. Wer möchte, kann daran teilnehmen und sein Leben mit einem spannenden Ehrenamt bereichern. Rettungshundestaffeln gibt es in vielen Regionen und es werden immer wieder neue Mitglieder gesucht. Daran teilnehmen dürfen Hunde der unterschiedlichsten Rassen.

Fazit: Clevere Hundehalter nutzen die Corona-Zeit, um gemeinsam mit ihrem Vierbeiner an neuen Aufgaben zu wachsen. Sie bilden sich online fort, nehmen am Fernunterricht teil, lesen Ratgeber oder entwickeln selbst effektive Lernmethoden. Nach der Pandemie erfreuen sie sich an einem wohlerzogenen Hund und stellen ihre Fähigkeiten beim Agility und verschiedenen Wettbewerben unter Beweis.


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