Nadine Schilling

Das Grundwasser und die Gesundheit - Wie wird für Sicherheit im Grundwasser gesorgt?

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Foto: Erda Estremera by unsplash

Grundwasser und Abwasser sind für uns lebenswichtig, denn aus diesen Ressourcen wird durch Aufbereitung Frischwasser gewonnen. Als wichtigste Trinkwasserquelle muss das Grundwasser vor gesundheitlichen Gefahrenquellen wie Legionellen geschützt werden.

Die richtige Behandlung von Wasserressourcen


In der Landwirtschaft werden häufig Pestizide eingesetzt, um Ernteerträge zu maximieren und Ausfälle zu vermeiden. Chemische Stoffe werden auch im Wald zum Schutz sensibler Monokulturen vor Borkenkäfern und anderen Insekten gespritzt. Die chemischen Gifte werden sogar von Städten und Gemeinden verwendet, um Wege krautfrei zu halten. Dabei gelangen die Schadstoffe
oft ins Grundwasser. Das tief unter der Erde befindliche Grundwasser ist jedoch die wichtigste Trinkwasserquelle in Deutschland. Umso wichtiger ist es, durch die richtige Behandlung der Wasserressourcen mögliche Krankheiten oder gar Epidemien zu vermeiden. Jüngst wurde über die Gefahren von Legionellen im Trinkwasser berichtet. Trotz generell guter Qualität des deutschen Grundwassers ist teils eine Aufbereitung nötig. Deshalb wird auch in Brunnen das Grundwasser mittels Schwimmerschalter gemessen. Die Schwimmerschalter regulieren den Flüssigkeitsstand in Tanks und Brunnen. Bei RS Components, einem führenden Distributor für Elektronik, Automations- und Steuerungselemente sind Schwimmerschalter zur automatischen Pegelsteuerung von Grundwasser-, Abwasser- und Schmutzwasserpumpen sowie für Rohwasser- und Flüssigkeitsförderpumpen in Wasserwerken auch online zu finden. Die Schaltelemente werden auch für den Hochwasseralarm verwendet. Die Nutzung des Grundwassers ist nicht nur für Privathaushalte, sondern auch für Wirtschaft und Industrie von großer Bedeutung. Besonders die Lebensmittelindustrie ist auf reines, schadstofffreies Wasser angewiesen, um den hohen Qualitätsstandard ihrer Lebensmittelproduktion zu gewährleisten. Grundsätzlich wird eine hochwertige Trinkwasserqualität von den örtlichen Wasserwerken garantiert und vom Gesundheitsamt regelmäßig überwacht. Die Verantwortung der Behörden gilt allerdings nur für das bis zum Hausanschluss gelieferte Trinkwasser. Im Bereich der Hausinstallation sind die Eigentümer verpflichtet, sich um die Trinkwasserqualität zu kümmern.

Wovon ist die Wasserqualität abhängig?


Dabei hängt die Wasserqualität auch von den im Gebäude installierten Leitungen ab. In diesem Zusammenhang ist vor allem bei veralteten, rostanfälligen Leitungsrohren mit Gefahren zu rechnen, die allerdings vermeidbar sind. Zu
einer gesunden Lebensweise gehört neben einer gesunden Ernährung auch die Versorgung mit keimfreiem, unbedenklichem Trinkwasser. Für Verbraucher gibt es viele Möglichkeiten, um das Wasser aktiv vor Verunreinigungen zu schützen. Es wird empfohlen, kein abgestandenes Wasser zu trinken. Ähnlich wie Lebensmittel besitzt auch Trinkwasser ein Verfallsdatum. Sofern sich das Wasser länger als vier Stunden in der Leitung befindet, sollte man zunächst eine Wassermenge von circa einem Liter ablaufen lassen. Frisches Wasser ist wesentlich kühler als das Stagnationswasser und somit leicht erkennbar. Die in Mehrfamilienhäusern installierten Warmwasseraufbereitungsanlagen müssen im Abstand von drei Jahren auf Legionellen untersucht werden, damit die Qualität des Trinkwassers gesichert ist. In der Trinkwasserverordnung ist seit 1. Dezember 2013 ein Grenzwert von 0,010 Milligramm Blei pro Liter Wasser vorgeschrieben. Seit diesem Zeitpunkt wird das Schwermetall nicht mehr für Wasserleitungen verwendet. Deshalb finden sich in Gebäuden, die nach 1973 errichtet wurden, keine Bleirohre. Auch von den vor 1973 errichteten Häusern sind nicht alle betroffen, da auch früher häufig Leitungen aus anderen Materialien verwendet wurden. Es ist bekannt, dass Süddeutschland weitgehend frei von Bleirohren ist, da im süddeutschen Raum schon seit mehr als hundert Jahren keine Rohre aus Blei mehr verlegt wurden.

 


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