Anja Kalski

Das Geheimnis schöner Zähne – Pflanzliche Mittel und medizinische Hilfe

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Foto: Lesly Juarez by unsplash

Einer der am häufigsten vernachlässigten Aspekte der Gesundheitsvorsorge ist die Zahnhygiene. Oft bemerken wir unsere schlechten Angewohnheiten erst, wenn wir an fortgeschrittener Karies oder einer anderen Erkrankung leiden. Eine Zahnbehandlung kann kostspielig und schmerzhaft sein. Es lohnt sich also zu versuchen, das Risiko von Mundkrankheiten so gering wie möglich zu halten.

 

Wie Sie Ihre Speichelproduktion erhöhen können


Der Speichel hat mehrere wichtige Funktionen. Eine davon ist der natürliche Schutz der Zähne vor Bakterien und der Demineralisierung des Zahnschmelzes. Wenn sie knapp ist, ist es schwieriger, die Zähne sauber zu halten und Krankheiten vorzubeugen. Speichelmangel betrifft häufig Raucher und Menschen, die an bestimmten chronischen Krankheiten wie Diabetes leiden. Eine gestörte Speichelsekretion kann zu Xerostomie, also dauerhafter Mundtrockenheit, führen.

Wenn eine verminderte Speichelsekretion ein Symptom einer Systemerkrankung ist, kann deren richtige Behandlung das Problem lindern. Bei Mundtrockenheit, die durch Rauchen verursacht wird, ist es notwendig, das Rauchen aufzugeben. Im Alltag hilft es, die Speicheldrüsen durch das Kauen von zuckerfreiem Kaugummi zu stimulieren.

 

Wenn pflanzliche Inhaltsstoffe nicht ausreichen


Schöne Zähne müssen zwei Kriterien erfüllen. Sie müssen weiß und gerade sein. Doch nicht immer ist es möglich, Zähne perfekt aufzuhellen, ohne dazu einen Fachmann aufzusuchen. Ein weiterer Aspekte perfekter Zähne ist die Geradlinigkeit. Gerade Zähne überlappen sich nicht, stehen perfekt nebeneinander und sorgen somit für ein optisch sowie medizinisch perfektes Gebiss. Dieses kann nicht durch pflanzliche Mittel erreicht werden. Dr. Horvath kann Ihnen dabei helfen, Zahnfehlstellungen zu korrigieren. Dazu kommen unterschiedlichste Methoden – in Abhängigkeit des Fehlstellungs-Grades – zum Einsatz. Von unsichtbaren Schienen, die Sie in der Nach tragen bis hin zu dauerhaften Zahnspangen und chirurgischen Eingriffen können die Zähne auf unterschiedlichste Weise begradigt werden.

 

Worauf Sie bei selbstgemachter Zahnpasta achten sollten


Zahnpasta ist leicht zu Hause herzustellen. Die Hauptbestandteile sind Kreide, Glycerin und vorzugsweise eine Abkochung aus bakterientötenden Kräutern. Das Schleifmittel ist der Hauptbestandteil der Zahnpasta. Je nach Intensität des Schleifmittels hat es zwei Aufgaben. Es zermahlt bakterielle Ablagerungen und Plaque. Es kann in selbstgemachter Zahnpasta aus Kreide, Kaolin (weißer Ton), Bikarbonat oder Salz bestehen. Der zweite Anwendungsaspekt ist der Abtrag einer leichten Vergilbung der Zähne. Diese kann zustande kommen, wenn Sie beispielsweise viel färbende Lebensmittel wie
Kaffee oder schwarzen Tee zu sich nehmen.


Um eine cremige Zahnpasta herzustellen, die leicht auf der Zahnoberfläche gleitet, werden Glycerin, Sorbitol oder Xylitol verwendet. Sie alle haben auch die Eigenschaft, dass sie süß schmecken und die
Zahnpasta im Mund angenehmer machen, da Schleifmittel an sich nicht besonders gut schmecken.

Der Vorteil von selbstgemachter Zahnpasta ist, dass sie nicht so stark ist wie gekaufte Zahnpasta und die Schleimhäute nicht austrocknet. Es enthält natürliche Zutaten und Sie können den Geschmack selbst wählen.
Selbstgemachte Zahnpasta enthält keine Tenside, die Seifenbestandteile, die normale Zahnpasta zum Schäumen bringen. Aus diesem Grund kann sich selbstgemachte Zahnpasta anfangs etwas seltsam anfühlen, aber man gewöhnt sich schnell an die neue Formel.

Selbstgemachte Zahnpasta enthält auch kein Fluorid, das
für die Vorbeugung von Karies wichtig ist. Daher ist es am besten, Fluoridtabletten oder eine Fluoridspülung in Kombination mit selbst hergestellter Zahnpasta zu verwenden.

 


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