Anja Kalski

Warum sich ein eigenes Pferd trotz der hohen Kosten lohnt

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Foto: Pieter van Noorden by unsplash

Viele Pferdeliebhaber träumen davon, ein eigenes Pferd zu haben. Allerdings ist die Haltung mit viel Zeit und Aufwand verbunden. Dessen sind sich vor allem junge Mädchen oft noch nicht ganz bewusst. Was kosten- und zeittechnisch auf einen zukommt, verrät dieser Artikel.

Ein Pferd nimmt viel Zeit in Anspruch

Wer sich ein Pferd anschafft, sollte sich über den Zeitaufwand bewusst sein. Während ein Hamster beispielsweise nur wenig Arbeit macht, ist es beim Pferd dafür umso mehr. Daher sollte man sich im Klaren sein, dass ein Pferd mindestens zwei bis drei Stunden Zeit am Tag in Anspruch nimmt.

Denn es muss nicht nur gefüttert und gepflegt, sondern auch regelmäßig ausgeritten werden. Ist man mal krank oder geht in den Urlaub, ist es daher unerlässlich, eine zuverlässige Vertrauensperson zu haben, die sich in der Zeit um das geliebte Pferd kümmert.

 

 

Ein Pferd ist mit Kosten verbunden

Die Kosten sollten keineswegs unterschätzt werden. Zusätzlich zum Futter fallen Gebühren für den Stall an. Wenn man bedenkt, dass die Miete für den Stall bereits bei etwa 350 bis 500 Euro im Monat liegt und dazu noch die Zahlung für die Haftpflichtversicherung, den Tierarzt und Co anfällt, kommt einiges zusammen.

Zudem braucht es regelmäßig eine neue Ausstattung.

Demnach kostet ein Pferd monatlich zwischen 400 und knapp 2.000 Euro im Monat. Die Kosten für die Stallmiete kann je nach Region unterschiedlich hoch sein.

Wer an Reitturnieren teilnimmt, sollte mit etwas mehr rechnen, da dann noch die Gebühren für den Pferdeanhänger, die Jahresturnierlizenz und natürlich die Kosten für den Tag selbst anfallen.
Nicht zu vergessen ist dabei die eigene Reitausstattung wie die Reithose, Bluse und die Turnierjacke. Zwar muss die Reitausstattung nicht jedes Mal neu gekauft werden, aber es ist dennoch ein Kostenfaktor, wo sich über das Jahr hinweg einiges zusammenläppert.

 

 

Warum die Hufpflege unerlässlich ist

Genauso wie beim Menschen die Fingernägel wachsen und regelmäßig geschnitten werden müssen, sind es beim Pferd die Hufe. Diese bestehen aus Horn und bedürfen einer konstanten Pflege.

Daher ist es unerlässlich, die Hufe täglich auf kleine Steine zu kontrollieren, die gerne mal in der Hufe feststecken. Ist man darin fahrlässig, können schnell einmal Hufgeschwüre entstehen. Demnach sollten die Hufe am besten jeden Tag nicht nur ausgekratzt, sondern auch gebürstet werden.

Es gibt spezielle
Pflegeprodukte für die Hufpflege. Besitzer eines Pferdes können die Hufe zur Gesunderhaltung mit hochwertigen Ölen pflegen.

Hufteer zählt dabei zu einem seit langer Zeit beliebtem Mittel für die Hufstrahlpflege. Gut aufgetragen, kann es die Hufsohle vor Bakterien und Schmutz schützen. Zudem hilft es gut, wenn im Stall zu viel Feuchtigkeit herrscht. Denn dadurch wird die Hufe schnell weich und dem kann mit Hufteer vorgebeugt werden.

Soll das Hufwachstum beschleunigt werden, gibt es ebenfalls spezielle Produkte dafür.

Zudem gilt es ebenfalls ein besonderes Augenmerk auf das Hufeisen zu werfen, falls das Pferd eines trägt. Zwar wird dieses
alle vier bis sechs Wochen vom Hufschmied erneuert, dennoch kann es passieren, dass es mal locker sitzt oder das Eisen beim Reiten verloren geht.

 

 

Fazit: Lohnt sich die Anschaffung eines Pferdes?

Ein eigenes Pferd ist zwar im Gegensatz zu manch anderen Haustieren mit hohen Kosten verbunden, aber dafür kann man frei entscheiden, zu welchen Zeiten man zu ihm geht. Ein Pferd zu teilen ist zwar auch möglich und mindestens um die Hälfte günstiger, aber dafür bedarf es immer einer genauen Absprache, was beispielsweise das Kürzen der Mähne oder das Einstreuen betrifft.

Wenn die finanziellen Mittel der Eltern gegeben und sie damit einverstanden sind, kann sich ein Mädchen den
Traum eines eigenen Pferdes erfüllen.

 


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