Nadine Schilling

Die häufigsten Ursachen für Brände in privaten Haushalten

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Foto: Christopher Burns by unsplash

Der Ausbruch eines Brandes ist für die meisten von uns eine Horrorvorstellung, über die wir uns nicht zu viele Gedanken machen möchten. Allerdings lässt sich nun mal nicht bestreiten, dass Brände in privaten Haushalten immer wieder ausbrechen. Das Problem einfach zu ignorieren, wäre also schlichtweg falsch. Es ist wichtig, sich mit dem Thema näher auseinanderzusetzen. Schließlich ist Vorsicht bekanntermaßen besser als Nachsicht.

Erst einmal sollten Sie sich Gedanken darüber machen, wie Sie sich am besten schützen. Hier nutzen Sie am besten die
Rauchmelder-Beratung einer Fachkraft. Wichtig ist allerdings nicht nur die Installation eines Rauchmelders, was in Deutschland ohnehin verpflichtend ist.

Sie sollten sich auch Gedanken darüber machen, was eigentlich die häufigsten Ursachen für Brände in privaten Haushalten sind. Das kann Ihnen dabei helfen, das Brandrisiko auf ein Minimum zu reduzieren.

Unachtsames Verhalten

Es ist kein Geheimnis, dass die meisten Unfälle in den eigenen vier Wänden passieren. Tatsächlich ist das Zuhause der gefährlichste Ort der Welt. Das liegt hauptsächlich daran, dass Sie sich sicher fühlen und daher nicht allzu achtsam sind. Genau dieses menschliche Fehlverhalten ist die häufigste Ursache für Brände. Daher sollten Sie gerade in der Küche vorsichtig sein. Das Anlassen des Herds beispielsweise ist ein Tabu und es ist daher gar nicht so verkehrt, vor dem Hinausgehen zu prüfen, ob der Herd wirklich ausgeschaltet wurde. Des Weiteren sollten Sie grundlegende Sicherheitsvorkehrungen für zu Hause treffen, um die Wahrscheinlichkeit eines Brandes zu reduzieren und auch unabhängig davon sicherer zu leben.

Probleme mit der Elektrizität

Nicht selten hängen Brände mit Elektrizität zusammen. Ein hohes Risiko liegt beispielsweise bei defekten Kabeln vor, da solche durch Funkenflug einen Brand verursachen können. Das Problem hierbei ist, dass Kabelbrände nicht leicht auszumachen und daher ein schwer zu erkennendes Risiko sind. Neben defekten Kabeln dürfen Sie auch das Risiko von Kurzschlüssen nicht außer Acht lassen. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, Geräte regelmäßig zu kontrollieren und veraltete Modelle rechtzeitig auszutauschen. Sollten Sie den Verdacht haben, dass es in irgendeiner Weise Probleme mit der Elektrizität gibt, kontaktieren Sie am besten umgehend einen Elektriker. Das kostet zwar Geld, doch ein Brand stellt ein hohes Risiko für Leib und Leben dar. Ganz zu schweigen davon, dass die damit verbundenen Sachschäden die Kosten für einen Elektriker bei Weitem übertreffen dürften.

Offenes Feuer

Nehmen Sie das Risiko von offenem Feuer in jedem Fall ernst, da es sich auch hierbei um eine der häufigsten Ursachen für Brände handelt. Warum denken Sie, dass es in der Weihnachtszeit überproportional viele Brände gibt? Richtig, das liegt beispielsweise an den zahlreichen Kerzen und Kaminen. Die züngelnden Flammen sorgen für Behaglichkeit, stellen jedoch gleichzeitig ein nicht zu unterschätzendes Risiko dar. Im Grunde reicht es bereits aus, dass ein Kind oder Haustier aus Versehen eine Kerze umstößt, um einen Brand zu verursachen. Noch größer ist die Gefahr bei Kerzen an Weihnachtsbäumen, da solche – egal ob natürlich oder aus Plastik – ein brennbares Material darstellen. Bei Kaminen mit fackelndem Feuer können Funken springen und bei Lichterketten an Weihnachtsbäumen spielt gerne mal die Elektrizität verrückt. Gerade zur Weihnachtszeit sollten Sie also besondere Vorsicht walten lassen und mit offenem Feuer ist ohnehin nie zu spaßen. Besonders vor dem Schlafengehen sollten Sie sicherstellen, dass keine offene Feuerquelle vorliegt.

 


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