Nadine Schilling

Die Welt abseits touristischer Pfade entdecken - worauf beim Verreisen mit dem Wohnwagen geachtet werden sollte

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Der Campingurlaub gilt als besonders unabhängige Form des Reisens, die das Entdecken von Landschaften und Regionen abseits touristischer Routen ermöglicht. Beim Verreisen mit dem Wohnwagen kann spontan über das Reiseprogramm entschieden und der Standort je nach Wetterlage gewechselt werden. Damit unterwegs alles klappt, sollte auf einige Details geachtet werden.

Gründliche Fahrzeugkontrolle vor der Abfahrt nicht vergessen


Eine Reise erfordert in der Regel gründliche Planung. Koffer müssen gepackt, Reisedokumente aktualisiert und Reiserouten festgelegt werden. Der Urlaub im Wohnwagen sorgt für mehr Flexibilität und ermöglicht
den Traum vom selbstbestimmten Reisen. Um Pannen zu vermeiden, sollte das Fahrzeug vor der Abfahrt nochmals kontrolliert werden, damit keine technischen Mängel zu übersehen werden. Bevor ein Wohnwagen mit dem Fahrzeug verbunden werden kann, wird eine Anhängerkupplung benötigt. Vorrichtungen dieser Art findet man online bei Fachhändlern, die auf Kupplungen spezialisiert sind. Allerdings wird zwischen starren, abnehmbaren und schwenkbaren Anhängerkupplungen unterschieden, sodass der Einsatzzweck für die Kupplung berücksichtigt werden sollte. Im Zusammenhang mit Anhängerkupplungen gibt es bestimmte Begriffe wie Stützlast, Anhängelast, D-Wert und Typenschild, die man kennen sollte. Mit Stützlast ist die vertikale Krafteinwirkung auf die Kupplungskugel gemeint. Die angegebenen Werte beziehen sich immer ausschließlich auf die jeweilige Kupplung. Der Stützlastwert des eigenen Fahrzeuges ist in der Zulassungsbescheinigung oder in der Bedienungsanleitung des Autos zu finden. Als Anhängelast wird die maximale Last, die ein bestimmter Fahrzeugtyp ziehen kann, bezeichnet. Dieser Wert wird von den Automobilherstellern für jedes Fahrzeugmodell festgelegt und ist im Fahrzeugschein zu finden. Beim sogenannten D-Wert einer Anhängerkupplung handelt es sich um eine technische Größe, die als Berechnungsgrundlage für die zulässige Anhängelast dient und der Deichselvergleichskraft entspricht. Nachdem der D-Wert einmal bestimmt und geprüft wurde, bleibt dieser unveränderbar. Auf dem Typenschild der Anhängerkupplung ist daher immer der D-Wert vermerkt.

Was ist beim Fahren mit Anhänger wichtig?


Grundsätzlich ist jede Anhängerkupplung kennzeichnungspflichtig. Wer eine Anhängerkupplung nutzen möchte, kann diese selbst montieren, sofern technische Kenntnisse und handwerkliches Geschick vorhanden sind. In führenden Onlineshops wird oft die Möglichkeit des Selbsteinbaus mit Unterstützung durch ausgebildete Kfz-Techniker über eine Technik-Hotline angeboten. Außerdem kann die Montage einer Anhängerkupplung auch durch einen Kfz-Betrieb am Wohnort vorgenommen werden. In diesem Fall sollte man sich einen Kostenvoranschlag geben lassen, um hohe Kosten zu vermeiden. Eine Anhängerkupplung ist zwar generell ein robustes Stahlteil, dennoch ist es wichtig,
auf sorgfältige Pflege zu achten. Außerdem sind in regelmäßigen Abständen Inspektionen und Wartungen notwendig. Bei sichtbaren Beschädigungen oder starker Korrosion ist eine Anhängerkupplung möglicherweise nicht mehr straßentauglich. Um Schäden zu verhindern, sollte darauf geachtet werden, dass das Zugfahrzeug nicht mit Salz in Berührung kommt, da die Substanz sehr aggressiv ist und Teile der Anhängerkupplung schwächen kann, vor allem, wenn die Pflege vernachlässigt wird. Auch bei einem gebrauchten Fahrzeug lässt sich eine Anhängerkupplung fast immer nachrüsten. Das Fahren mit Anhänger ist für die meisten Autofahrer zunächst ungewohnt. Wer
mit dem Wohnwagen unterwegs ist, sollte auf jeden Fall auf das Gesamtgewicht achten. Damit eine optimale Straßenlage erzielt wird, muss der Anhänger richtig beladen werden, sodass sich schwere Gegenstände möglichst am Boden in Achsennähe befinden.



 


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