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NABU: Kindergartenprojekt - Fortbildung für Fachpersonal in der Umweltpyramide

Bremervörde (eb). Neun Kindergärten und die Helga-Leinung-Schule machen mit bei dem neuen Projekt „Ersthelfer/in für die Vielfalt“ der NABU Umweltpyramide.

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Das Fachpersonal der Kindergärten erlebte eine interessante und lebhafte Fortbildung in der NABU Umweltpyramide. 
 Foto: NABU/M. Meyer-Grünefeldt

Das Fachpersonal der Kindergärten erlebte eine interessante und lebhafte Fortbildung in der NABU Umweltpyramide. Foto: NABU/M. Meyer-Grünefeldt

Bremervörde (eb). Neun Kindergärten und die Helga-Leinung-Schule machen mit bei dem neuen Projekt „Ersthelfer/in für die Vielfalt“ der NABU Umweltpyramide.

In diesem Projekt liegt der Fokus auf die Sensibilisierung der Kinder für das Thema Biologische Vielfalt und die praktische Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen. Dies erfolgt über spielerische Erlebnisse in und mit der Natur sowie ganz praktischen Aktionen rund um Artenschutz in den Einrichtungen.
„Auch die Eltern werden laufend mit einbezogen, sodass sich eine Breitenwirkung entwickeln wird“, informiert Bettina Schroeder von der Idee des Projektes, das von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung gefördert wird.
Zur Einführung erlebten elf interessierte und hoch motivierte Fachkräfte eine interessante und lebhafte Fortbildung in der NABU Umweltpyramide. Was ist biologische Vielfalt - wodurch ist sie bedroht - was können wir tun, damit sie nicht gänzlich verschwindet? Das waren die zentralen Themen, um die es am Vormittag ging. „Zahlreiche Rückfrage und Diskussionen bestätigen, dass beim Thema Artenschwund noch viel Informationsbedarf besteht,“ ist Bettina Schroeder überzeugt.
Anschließend fand ein reger Austausch darüber statt, wie man das Thema in die Kindergärten bringen kann. „Unsere Module bauen fließend aufeinander auf, beschäftigen sich zuerst mit der Artenvielfalt von Krabbeltieren und deren Lebensräumen, um dann über die heimischen Blumen den Fokus auf die Wildbienen und ihre Bestäuberleistung zu legen“, beschreibt Bettina Schroeder den Ablauf der nächsten zwei Jahre. Vieles wurde von den Fachkräften gleich praktisch erprobt, und so wurden sie zum „Krabbeltierfreund“, „Blumenentdecker“, „Ernährungsforscher“ und „Natur-Baumeister“.
In Aktionen wie der Bau einer Wildbienennisthilfe und das Anlegen von Wildblumenbeeten wird den Kindern später dann ermöglichen, den Wildbienen ganz praktisch zu helfen. „Das Projekt geht aber noch weit darüber hinaus“, unterstreicht Bettina Schroeder, der Respekt und der schonende Umgang mit der Natur gehören ebenfalls dazu und können in ganz vielen kleinen Aktionen vermittelt werden. „Es ist der Fantasie keine Grenzen gesetzt, wie die Kindergärten dieses Projekt jeweils individuell umsetzen,“ freut sich Bettina Schroeder auf viele tolle Ideen und eine erfolgreiche Zusammenarbeit.


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