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Glücklich im Homeoffice Tipps für das produktive Arbeiten von zu Hause

(djd). Arbeiten am Küchentisch oder vom Sofa aus: Was früher die Ausnahme war, ist für viele mit der Coronakrise zum Alltag geworden.
 

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Im Homeoffice ist bisweilen Improvisationskunst gefragt. Umso wichtiger sind jedoch Routinen wie feste Arbeitszeiten und ein fester Arbeitsplatz. Foto: djd/adeccogroup.de/Unsplash

Im Homeoffice ist bisweilen Improvisationskunst gefragt. Umso wichtiger sind jedoch Routinen wie feste Arbeitszeiten und ein fester Arbeitsplatz. Foto: djd/adeccogroup.de/Unsplash

(djd). Arbeiten am Küchentisch oder vom Sofa aus: Was früher die Ausnahme war, ist für viele mit der Coronakrise zum Alltag geworden. Das bringt einiges an Umstellungen mit sich, bietet aber auch Vorteile. Morgendliche Staus im Berufsverkehr gibt es nicht mehr, gleichzeitig kann man sich den Tag flexibler einteilen. Dennoch lauern im Homeoffice Fallstricke und Zeitfresser, etwa wenn parallel Kinder zu betreuen sind. Wie können es Arbeitnehmer schaffen, auch in Heimarbeit produktiv zu bleiben und ihre Ziele zu erreichen? Festen Arbeitsplatz und feste Zeiten einrichten Routinen sind wichtig - auch und gerade im Homeoffice. Ein fester Arbeitsort sorgt dafür, dass der Heimarbeiter mental auf die Arbeit eingestellt ist. Wichtig ist auch ein ergonomischer Arbeitsplatz mit individuell abgestimmten Höhen von Schreibtisch und Bürostuhl. Erholungsorte wie die Couch oder das Bett sind zwar verlockend, eine dauerhafte Arbeitstätigkeit im Liegen oder in ungünstigen Sitzpositionen kann jedoch mit der Zeit zu Rückenproblemen führen. Ebenso wichtig sind bei aller Flexibilität auch feste Arbeitszeiten. „Empfehlenswert ist es, feste Start- und Endzeiten des Arbeitstages festzulegen und sich konsequent daran zu halten“, sagt Personalexpertin Andrea Wolters von der Adecco Group Deutschland. Während der Arbeitszeiten sollte man sich weder von Familienmitgliedern noch von Hausarbeiten ablenken lassen. Hilfreich ist ein Zeit- und Wochenplan, der für alle sichtbar in der Küche oder im Flur aushängt. Mit den Kollegen virtuell in Kontakt bleiben Wenn persönliche Abstimmungen, Meetings und der Plausch an der Kaffeemaschine wegfallen, fehlt es am Austausch mit den Kollegen. Stattdessen lassen sich digitale Tools nutzen, um das Zusammenarbeiten aus der Ferne zu erleichtern. Auch eine Idee: eine gemeinsame Mittagspause am Telefon oder per Videochat. „Nicht jeder kommt gut im Homeoffice zurecht. Damit der Wandel für Mitarbeiter und Unternehmen zum Erfolg wird, braucht es daher grundlegende Verhaltensregeln“, empfiehlt Andrea Wolters weiter. Zum produktiven Arbeiten gehört es, Ablenkungen zu vermeiden und mit Aufgabenlisten stets den Überblick zu behalten. Ordnung am Heimarbeitsplatz ist wichtig, Schutz vor störenden Geräuschen können Noise-Cancelling-Kopfhörer bieten. Unter www.adeccogroup.de gibt es weitere Tipps. Ein Risiko beim Homeoffice: Mit der Zeit kommt die Bewegung zu kurz. Ein Spaziergang an der frischen Luft zwischendurch und das persönliche Sportprogramm nach Feierabend spenden neue Kräfte. Und auch eine gesunde, regelmäßige Stärkung sollte nicht zu kurz kommen: Am besten, man plant eine feste Zeit für die Mittagspause ein.


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