Janine Girth

Beste Karrierechancen im Handwerk - Anlagenmechaniker SHK: für Gestalter und Technik-Fans

Bilder
zur Bildergalerie

(txn). Die Zahl der Abiturienten wächst seit Jahren - und viele Schulabgänger wollen studieren. Bei der Entscheidung spielen gesellschaftliche Anerkennung und der Wunsch, gut zu verdienen, eine große Rolle. Beides lässt sich aber auch mit einer Ausbildung im Handwerk erreichen - denn dank des Fachkräftemangels ist der Bedarf groß und gute Handwerker haben exzellente Zukunftsaussichten.
Wer die Chance auf eine Karriere im Handwerk nutzt, hat alle Möglichkeiten. Berufe wie Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik bieten anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeiten. Ob Solarthermie, Pelletheizung oder ein modernes Bad - wer die dreieinhalbjährige Ausbildung beendet hat, kennt sich mit den komplexen Anlagen und Systemen innerhalb der Gebäudetechnik bestens aus. Hinzu kommt: Eine Entscheidung für das Handwerk ist keine Entscheidung gegen ein Studium. Denn schon seit 2009 können Handwerksmeister ganz normal studieren. Für diejenigen, die nach dem Schulabschluss lieber Praxisluft schnuppern wollen, ist eine Ausbildung im SHK-Handwerk daher mehr als empfehlenswert.
Bedarf an qualifiziertem Personal wächst
Wer an der Energiewende mitwirken möchte, muss nicht studiert haben. Dank des großen Interesses an Solaranlagen, Wärmepumpen und Pelletheizungen wächst auch der Bedarf an qualifiziertem Personal im Handwerk. Viele Betriebe suchen Fachkräfte, die sich mit den innovativen Haustechniken auskennen. Wie solche Anlagen im Detail funktionieren, installiert und gewartet werden, das lernen angehende Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik in den dreieinhalb Jahren ihrer Ausbildung. Geschicklichkeit, Zuverlässigkeit und mindestens ein Hauptschulabschluss sollten Schulabgänger dafür mitbringen.
Das Besondere an dem Beruf ist seine Vielseitigkeit. Vor allem in speziell qualifizierten Fachbetrieben unter der Marke „Meister der Elemente“ sind die Einsatzmöglichkeiten beeindruckend - von der Installation hochmoderner Heizungsanlagen über komplexe Lüftungstechnik bis zum barrierefreien Umbau des Badezimmers. Neben anspruchsvoller Technik gehört bei den Sanitär-Profis auch der Umgang mit Kunden zum Job. Denn wenn jemand ein Haus baut oder umbaut, geht es nicht mehr ausschließlich um die Frage „Gas- oder Ölheizung?“. Anlagenmechaniker müssen beraten können, ob sich beispielsweise die Installation einer Wärmepumpe lohnt oder wie diese mit der Solaranlage kombiniert werden kann. „Nach Abschluss der Lehre eröffnen sich über Fortbildungen viele Karrierewege, etwa zum Meister oder zum staatlich geprüften Techniker“, erklärt Dr. Michael Schreiber, Pressesprecher der Handwerkskooperation SHK AG. Auch der Weg zu einem Studienabschluss steht dem Handwerker offen.


UNTERNEHMEN DER REGION