

Schwanewede. Der Industriebau mit einer Grundfläche von rund 31 mal 16 Metern wird derzeit entkernt. „Im Zuge der aktuellen Abrissarbeiten wird das Objekt vollständig entkernt. Die alten Kesselanlagen und die gesamte Heiztechnik werden entfernt, sodass lediglich die Außenmauern und die markanten blauen Schornsteine als Landmarken erhalten bleiben“, sagte Michael Amann, Geschäftsführer der Schwaneweder Entwicklungsgesellschaft.
Die Halle mit einer Höhe von mindestens 20 Metern bietet laut Amann besondere Möglichkeiten. Geplant ist unter anderem eine zusätzliche Ebene im Inneren. Auch der Keller könnte später etwa für eine Bar oder Freizeitangebote genutzt werden. Vorgesehen ist zudem eine Terrasse mit Südausrichtung.
Begleitet wird das Projekt von einer Bachelorarbeit an der Jade Hochschule. Der Student Lars Tepper (27) untersucht dabei unter anderem, welche gastronomischen Angebote im Ort fehlen und welche Zielgruppen angesprochen werden könnten.
„Es geht darum, ein reales Meinungsbild zu gewinnen und die Bedarfe der Menschen in Schwanewede und Bremen-Nord präzise zu erfassen“, sagte Tepper.
Die Ergebnisse sollen später auch bei der Suche nach Betreibern helfen. Noch bis zum 15. März können Bürger online an einer Umfrage teilnehmen. Bürgermeisterin Christina Jantz-Herrmann betonte, dass die Studie eine Grundlage für weitere Planungen liefern solle, ohne diese festzulegen


