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Marsch durch die Musik

Rund 600 Gäste erlebten in der Stadthalle Osterholz-Scharmbeck ein vielseitiges Konzert des Heeresmusikkorps Hannover. Die Einnahmen kommen in diesem Jahr Anderland und der Freilichtbühne Lilienthal zugute

Die gut 50 Musikerinnen und Musiker des Heeresmusikkkorps Hannover sind mit ihrer großen Kunst immer wieder herzlich willkommen in Osterholz-Scharmbeck.

Die gut 50 Musikerinnen und Musiker des Heeresmusikkkorps Hannover sind mit ihrer großen Kunst immer wieder herzlich willkommen in Osterholz-Scharmbeck.

Bild: Ek

Landkreis. Das Konzert des Heeresmusikkorps Hannover in der Stadthalle war nicht nur wohltuend für die Ohren der rund 600 Besucher. Es war auch wieder wohltätig. Denn die Eintrittsgelder sollen in voller Höhe zwei kulturell und gesellschaftlich wichtigen Organisationen im Landkreis zugutekommen: In diesem Jahr fiel die Wahl auf Anderland und die Freilichtbühne Lilienthal.

Die mehr als 50 Musikerinnen und Musiker in den Uniformen der Bundeswehr spielten ohne Gage vor den Gästen. Mit einem abwechslungsreichen Programm aus Militär- und Blasmusik sowie südamerikanischen Melodien und Filmmusik traf das Ensemble den Geschmack des Publikums.

Viele Unterstützer beteiligt

Zufrieden dürften auch die Organisatoren des Abends gewesen sein. Torsten Rohde, Bürgermeister und Schirmherr der Veranstaltung, begrüßte unter anderem Landrat Bernd Lütjen mit Ehefrau sowie das Landtagsmitglied Axel Miesner. „Bei einem Konzert des Heeresmusikkorps Hannover dürfen auch die Vertreter der Bundeswehr nicht fehlen“, sagte Rohde und hob die Anwesenheit des Kommandeurs der Logistikschule der Bundeswehr, Brigadegeneral Holger Draber, sowie des Standortältesten Hauptmann Andreas Bock hervor.

Rohde bedankte sich zudem für die Organisationsarbeit der Kreislandfrauen, der Rotary Clubs des Landkreises, des Lions Clubs Osterholz und des Fördervereins des Lions Clubs Osterholz e.V. „Ohne Sponsoren wäre es unmöglich, eine durchaus sechsstellige Spendensumme zusammenzubekommen“, sagte Rohde. Besonders hob er dabei die Unterstützung der Volksbank sowie der Firma Stehnke hervor.

„Das Wohltätigkeitskonzert ist dein Baby“, richtete Rohde das Wort an Wilfried Kalski, der bei allen Vorbereitungstreffen dabei und stets bestens vorbereitet sei. „Ganz herzlichen Dank für deine großartige Arbeit.“ Auch der Presseoffizier der Logistikschule, Oberstleutnant Wilfried Kantar, sei mit seinen Kontakten unverzichtbar. „Auf dieses Team kann man sich hundertprozentig verlassen“, sagte Rohde.

Von Marschmusik bis Queen

Den musikalischen Teil moderierte der Leiter des Heeresmusikkorps Hannover, Oberstleutnant Martin Wehn, mit kurzen und informativen Einführungen. Liebhaber der Marschmusik freuten sich über den „Harzer Marsch“ von Gerold oder über „Schild der Freiheit“ von Sebastian Midde, das bei der Indienststellung der Panzerbrigade 45 in Litauen erklang und auch in der Stadthalle gefühlvoll interpretiert wurde.

Auch „Danzón No. 2“ von Arturo Márquez überzeugte mit lockerem Latino-Flair. Die jazzige Komposition „Sevens“ von Samuel Hazo sowie das rockige Medley „Keen on Queen“ zeugten ebenfalls von der hohen Qualität des Orchesters.

Jüngere Gäste dürften John Powells „How to train your dragon“ aus „Drachenzähmen leichtgemacht“ wiedererkannt haben. Besonders berührend spielte das Heeresmusikkorps zudem die Klassikrock-Ballade „He ain’t heavy, he’s my brother“ von Bobby Scott.

So bewies das Heeresmusikkorps Hannover einmal mehr, dass es mehr als Militär- und Marschmusik beherrscht. Gleichzeitig war das Konzert auch ein musikalisches Dankeschön an Gäste, Veranstalter und Sponsoren des Benefizabends.


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