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Spielgerät in Eigeninitiative

Die Kinder der Grundschule Hüttenbusch können sich ab sofort an einem neuen Spielgerät austoben.

Alle Akteure sind begeistert von der zahlreichen Unterstützung, die sie für das Gerüst bekommen haben.

Alle Akteure sind begeistert von der zahlreichen Unterstützung, die sie für das Gerüst bekommen haben.

Ein neues Highlight ziert den Pausenhof der Grundschule Hüttenbusch. Am vergangenen Freitag traf man sich zur Einweihung der Kletterspindel, die von nun an reichlich Platz zum Spielen und Toben bietet. Bei der Eröffnung übergab man das Spielgerät offiziell an die Gemeinde Worpswede. Initiatoren des Projektes sind Ole Danckert vom Schulverein sowie Christoph Lütjen vom gleichnamigen Metallbaubetrieb aus Worpswede.

 

Großzügige Spenden

 

„Im Januar letzten Jahres hat die Firma Lütjen unserem Vorstand eine Großspende überreicht, die in eine neue Spielmöglichkeit für die Grundschüler:innen investiert werden sollte“, resümiert Danckert. Nach einigen Gesprächen mit der ehemaligen Schulleiterin Maria Marckwardt habe man sich schließlich auf eine Kletterspindel – mit Schaukelelement und direkter Verbindung zur kürzlich erbauten Rutsche – geeinigt. Im Laufe der Planung stellten die Beteiligten jedoch schnell fest, wie kostenintensiv die Realisierung des Bauprojektes sein wird. Es galt also, weitere Spenden zu akquirieren.

Dabei half vor allem Axel Tietjen, der die Türen im Dorf abklappert und am Ende knapp dreißig Firmen und Betriebe für die Finanzierung des Baus gewinnen konnte. „40 Prozent der Kosten hat außerdem das niedersächsische „LEADER“-Projekt subventioniert“, erklärt Danckert. Eine bundesweite Maßnahme, die ausgewählte regionale Projekte durch Fördergelder der EU unterstützt. Stefan Schwenke, Bürgermeister von Worpswede, lobt die Vehemenz der Initiatoren. „Das neue Klettergerüst ist ein gutes Beispiel für die erfolgreiche Kooperation von Schulvorstand, Schulleitung und Gemeinde“, findet er.

 

Aufbau durch viel Engagement

 

Gelingen konnte die finale Umsetzung am Ende trotzdem erst durch das großartige Engagement der Eltern. „Der Aufbau ist letztlich vor allem in Eigenleistung erfolgt“, berichtet Danckert. Einige Freiwillige hätten sogar mehrere Stunden investiert, um das über 40.000 Euro teure Klettergerüst zu errichten. Die passenden Fundamente dafür lieferte ebenfalls Firma Lütjen. „Uns ging es in erster Linie darum, die Kinder und Jugendlichen vor Ort zu unterstützen“, sagt Christoph Lütjen. Ein örtlicher Landwirt habe den gesamten Fallschutz gespendet, um die neue Spielanlage abzusichern, ergänzt Danckert. Dass der Neubau ein voller Erfolg ist, betont nicht nur die neue Schulleiterin. Vor allem sind es die zahlreichen Kinder, die schon am Eröffnungstag - trotz Regenwetter - kletterten, was das Zeug hält.


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