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Schwarzwälder Fleischvogel

Liebe Leser:innen, ich wünsche Ihnen einen schönen Tag. Es ist ja schon eine Weile her, dass Sie von mir gelesen haben. Nun hoffe ich mal, dass Ihnen das Rezept gefällt und auch schmeckt. Der Name hat mich neugierig gemacht, ich musste es einfach nachkochen. Heute war das Stagge im Fernsehen. Habe ich mir angeschaut, da werde ich mit meinem Partner zu meinem Geburtstag essen gehen. Die Küche hat mir sehr gefallen, solch eine hätte ich gerne Zuhause, da könnte ich mich richtig beim Kochen und Backen austoben.

Fangen wir mit dem Rezept an, es wird danach bestimmt noch Platz auf der Seite sein, um zu schnacken.

 

Die Zutaten: 1 Brötchen vom Vortag oder 3 Toast, 1 Ei, 2 Zwiebeln gewürfelt, Pfeffer, Salz, 500g gemischtes Hackfleisch, 4 Scheiben Schwarzwälder Schinken, 4 Gewürzgurken in Stifte geschnitten, 3 EL Rapsöl, 300ml Brühe, 100ml Sahne.

Zuerst das Brötchen/Toast einweichen. Ausdrücken. Mit Ei, der Hälfte der Zwiebeln, Pfeffer, Salz, nicht zuviel Salz, da der Schinken würzig ist, mit dem Hackfleisch vermengen.

Die Masse vierteln. Jede Portion auf einem angefeuchteten Gefrierbeutel zu einem langen Fladen(ca. 12x22cm) formen. Den Fladen mit einer Scheibe Schinken und Gewürzgurkenstifte belegen, dabei an der oberen kurzen Seite 3cm frei lassen. Mithilfe des Gefrierbeutels den Fladen von unten nach oben einrollen. Naht andrücken und die Seiten verschließen. Rouladen im heißen Öl in der Pfanne 6 Min. rundum braten. Aus der Pfanne nehmen, beiseite stellen. Übrige Zwiebeln im Bratfett andünsten, mit Brühe und Sahne ablöschen. Rouladen in die Soße legen und 15 Min. zugedeckt garen. Ein kurzes, schönes Rezept. Uns hat es sehr gut geschmeckt, koche ich wieder. Es gab Bohnenbündel und Knoblauch-Kartoffelpüree dazu. In der Schweiz heißen Rouladen Fleischvögli. Das hat mir meine Schwester erzählt. Aber warum die so genannt werden, wusste sie auch nicht. Ist ja auch egal, Hauptsache es schmeckt.

 

In letzter Zeit habe ich gar nicht soviel Neues ausprobiert. Das eine schmeckte, das andere war ein Mist. Da verliert man irgendwie die Lust. Es werden die Rezepte angeboten und funktionieren dann nicht. Früher war das anders, man brauchte kein Rezept, schmiss alles zusammen, hat es verrührt oder verknetet, ab in den Ofen und fertig. Es hat geschmeckt. Ich hatte drei Tage frei, Sie glauben nicht, wie faul ich war. Nur das Nötigste getan, dafür sind die freien Tage doch da. Davor waren meine Dienste so anstrengend, ich wäre am liebsten nach Hause gelaufen. Sowas habe ich noch nicht erlebt. Davon darf ich ja nicht erzählen, aber nochmal mache ich das nicht mit. Und nun noch was schönes.

Meine jüngste Enkelin Malina turnt im Verein. Es gab Wettkämpfe, wo sie schon zwei Mal den ersten Platz machte. Ich hoffe, dass ich mal die Gelegenheit habe dabei zu sein. Ich sehe das immer auf Video, bin dann ganz gerührt. Mein Sohn erzählte mir, dass er wohl der einzige Vater im Publikum sei, der seine Tränen vor lauter Stolz laufen lässt. Ein Glücksgefühl. Das ist mein Stichwort meine Lieben. Ich hatte das Glücksgefühl nach dem Essen, es hat sehr gut geschmeckt, toll. Aber ich muss an dieser Stelle schon wieder Schluss machen und sage tschüss bis zum nächsten Mal, bleiben Sie gesund. Ihre Meike.


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