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„RAW“ Phototriennale Worpswede endet am 1. November

Worpswede (eb). Die Veranstalter*innen rufen noch einmal zum Besuch der spannenden Fotoausstellungen auf.

Bilder
Besonders die Ausstellung „Foukus Mensch“ im Haus im Schluh hat sich zum Publikumsmagnet entwickelt.  Foto: Jürgen Stasser

Besonders die Ausstellung „Foukus Mensch“ im Haus im Schluh hat sich zum Publikumsmagnet entwickelt. Foto: Jürgen Stasser

Letzte Gelegenheit für alle, die die Ausstellungen der „RAW“ Phototriennale in Worpswede noch nicht gesehen haben: Nur noch bis zum 1. November sind in den vier Museen der Künstlerkolonie die Hauptausstellungen des Fotofestivals zu sehen, das in diesem Jahr bereits seine dritte Auflage erlebt.
Furore machte „RAW“ bereits in der Anfangsphase der Coronazeit mit seinem deutschlandweit beachteten Online-Format „RAW-FREI-HAUS“. In aufwendig produzierten Ausstellungsrundgängen und Künstlergesprächen präsentierten die Festivalmacher bereits zu Lockdown-Zeiten die spektakulären Ausstellungen aktueller Fotografie, die inzwischen auch live zu erleben und von den Museen bis in den Spätherbst hinein verlängert worden sind.
 
Spannende Bezüge zu „Alten Worpswedern“
 
Die Themen beziehen sich dabei jeweils direkt auf das Profil des jeweiligen Hauses, sodass spannende Bezüge der ausgestellten Werke zu den traditionellen Werken der „Alten Worpsweder“ entstehen.
Die Ausstellung „Fokus Heimat“ im Barkenhoff schlägt eine lebendige Brücke zwischen der durchgestalteten Lebenswelt des Jugendstilkünstlers Heinrich Vogeler und heutigen Blicken auf den Begriff der Heimat.
In der großen Kunstschau sind im Rahmen von „Fokus Landschaft“ vielgestaltige Interpretationen des Themas Landschaftsfotografie zu sehen, die vor allem die ökologische Komponente des heutigen Verbrauchs von Natur in den Blick nehmen.
„Fokus Zeitenwende“ in der Worpsweder Kunsthalle blickt zurück auf die Fotografie der DDR und die Folgen der Wende nach 1989. Mit der Sammlung Gabriele Koenig ist dort eine der bedeutendsten Privatsammlungen zur Fotokunst des anderen Deutschlands überhaupt erst zum zweiten Mal öffentlich zu sehen.
 
Publikumsmagnet „Fokus Mensch“
 
Zu einem absoluten Publikumsmagneten hat sich schließlich die Ausstellung „Fokus Mensch“ im Haus im Schluh entwickelt. Die fiktive Ahnengalerie des jüdisch-kanadischen Fotografen Rafael Goldchain begeistert die Besucher ebenso wie die spektakulären Portraits von Punks und Nachtschwärmern des heutigen Berlin von Eckard Joite.
Mit diesen vier Ausstellungen bietet die „RAW“ Phototriennale einen künstlerisch hochwertigen und zugleich abwechslungsreichen Querschnitt moderner und zeitgenössischer Fotografie und setzt damit erneut einen spannenden Impuls im Künstlerort Worpswede.
 
Veranstaltungen im Überblick
 
Samstag, 24. Oktober, 19 Uhr, Bötjersche Scheune, Bauernreihe 3: Vortrag „Ansichtssache(n)“.Ein launiger Streifzug von Peter Schenk durch die Geschichte der Fotografie mit Projektionen, musikalischer Begleitung und Wein.
Mittwoch, 28. Oktober, 19.30 Uhr, Ratsdiele Worpswede, Bauernreihe: Film „Der illegale Film“. Martin Baer und Claus Wischmann widmen sich Themen rund um Urheberrecht und Eigentum am eigenen Bild.
Freitag, 30. Oktober, 18.30 Uhr, Große Kunstschau, Lindenallee 5: Künstlergespräch mit Henrik Spohlerüber sein fotografisches Projekt „The Third Day“. Moderation: Rüdiger Lubricht.


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