

Lilienthal. Sieben Mitglieder der DLRG Ortsgruppe Lilienthal haben Mitte Oktober in Dorum an der Ausbildung zum Katastrophenschutzhelfer teilgenommen. Lucas Thiessen und Svante Oehmsen boten den insgesamt 16 Kursteilnehmenden eine abwechslungsreiche Mischung aus Theorie und Praxis. Zu den theoretischen Inhalten zählten unter anderem die gesetzlichen Rahmenbedingungen, Hygienemaßnahmen und die persönliche Ausrüstung. Ein weiterer Schwerpunkt lag in der Kartenkunde. Für die meisten erfolgt die Navigation heutzutage via Smartphone oder anderen digitalen Navigationssystemen. Im Katastrophenfall kann die Technik jedoch ausfallen. Deshalb ist nicht nur die reine Orientierung in unbekannten Gebieten wichtig, sondern vor allem im Einsatzfall zu erkennen, wo gegebenenfalls der höchste Punkt liegt, welche Gebiete als Schutzraum dienen und welche als erstes zu evakuieren sind.
Im Praxisteil wurde ein Szenario erstellt, in dem die Teilnehmenden mit begrenzten Materialien und Werkzeugen eine Brücke bauen, um mit einer zu evakuierenden Person einen Fluss zu überqueren. Im Anschluss wurden die Praxisteile „Deichsicherung und Verteidigung“ realitätsnah trainiert. Neben dem fachgerechten Befüllen der Sandsäcke übten die Teilnehmenden das Verladen und den Transport durch eine Menschenkette. Darüber hinaus zählten Zeltaufbau und die fachgerechte Inbetriebnahme eines Generators zum Lehrplan.
Für die Lilienthaler ist mit diesem Kurs ein weiterer Meilenstein im Ausbau ihres Katastrophenschutzes gelungen.



