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Anerkennung und Hilfe

Zum 50-jährigen Bestehen erhält der Kunstverein Osterholz den mit 3.000 Euro dotierten Stiftungspreis der Bürgerstiftung Arnholt – das Geld soll vor allem dazu beitragen, junge Menschen für die Kunst und den Verein zu begeistern.

Martin Wagener, Dorothea v. Rex-Gröning, Katrin Schütte, Volker Lütjen, Jutta-Irene Dehlwes-Grotefend und Fritz Bokelmann bei der Preisverleihung Im Martin-Luther-Saal der St. Marien Kirche.

Martin Wagener, Dorothea v. Rex-Gröning, Katrin Schütte, Volker Lütjen, Jutta-Irene Dehlwes-Grotefend und Fritz Bokelmann bei der Preisverleihung Im Martin-Luther-Saal der St. Marien Kirche.

Bild: Akl

Osterholz-Scharmbeck. Bereits zum fünften Mal hat die Osterholz-Scharmbecker Bürgerstiftung Arnholt einen Stiftungspreis für gemeinnützige und mildtätige Zwecke vergeben. Nachdem in 2022 die Tafel des Diakonischen Werks mit 2.000 Euro prämiert wurde, erhielten 2023 „OHZ hilft“, 2024 „De Plattmüüs“ vom Theater in OHZ (Tio) und 2025 mit Ilse Schröder zum ersten Mal eine Einzelperson ein Preisgeld von je 3.000 Euro. Auch in diesem Jahr durften Vorstand und Kuratorium der Bürgerstiftung wieder aus einer großen Anzahl von Bewerbern auswählen. Volker Lütjen, stellvertretener Vorsitzender der Bürgerstiftung Arnholt sagte: „Die Auswahl war nicht leicht, am Ende stimmte das Gremium aber einmütig für den „Kunstverein Osterholz e.V.“. Für alle anderen Teilnehmer am Wettbewerb soll es zum Ende des Jahres eine kleine Anerkennung geben.

Verein feiert Jubiläum

Der „Kunstverein Osterholz e.V.“ wurde 1976 von einem kleinen Kreis engagierter Enthusiasten gegründet und kann in diesem Jahr auf 50 erfolgreiche Jahre zurückblicken. Der Verein hat mittlerweile über 200 Mitglieder und spielt mit seinem Engagement für Kunst und Kultur eine bedeutende Rolle im gesellschaftlichen Leben des Landkreises. Das Angebot der Kulturbegeisterten ist umfangreich und bietet neben den Sommerateliers mit Waldemar Grażewicz auf Gut Sandbeck, offene Ateliers, unterschiedliche Kurse, Workshops und unzählige Ausstellungen an. In der „Kunstschule Pegasus“ können Kinder ab fünf Jahren in Kreativkursen unter der Anleitung erfahrener Kursleiterinnen spielerisch erste Einblicke in die Welt der Kunst erhalten. Die vereinseigene „Artothek“ bietet Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, echte Kunst zu sich nach Hause zu holen. Rund 400 Werke mit einer Vielzahl von Motiven stehen zur Auswahl und können gegen eine geringe Gebühr für sechs Monate ausgeliehen werden. Die erste Vorsitzende des Kunstvereins Katrin Schütte bedankte sich für den Preis: „Wir freuen uns riesig und haben auch schon ganz viele Ideen, was wir mit dem Geld machen wollen.“ So sei angedacht, noch mehr in die Jugendarbeit zu investieren. Denn der Kunstverein benötige dringend junge Mitglieder, um den Verein auch in Zukunft erhalten zu können.

Bürgerstiftung Otto Arnholt

Otto Arnholt wurde 1928 in Osterholz-Scharmbeck geboren und war der Stadt und seinen Bewohnern stets tief verbunden. Schon früh interessierte er sich für finanzielle Themen und machte eine kaufmännische Ausbildung. Er hatte in späteren Jahren ein „glückliches“ Händchen für Finanzen und spekulierte früh am Aktienmarkt. 1991 überließ er Teile seines Privatvermögens der Stadt Osterholz-Scharmbeck zu gemeinnützigen Zwecken. 2013 wurde schließlich die gemeinnützige Bürgerstiftung Arnholt gegründet. Schwerpunktmäßig fördert die Stiftung Projekte im Bereich der Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur, des Tier-, Umwelt- und Denkmalschutzes und engagiert sich in der Unterstützung hilfsbedürftiger Personen und der Integration gesellschaftlicher Randgruppen. Und dies ganz ausschließlich in Osterholz-Scharmbeck.


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