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Filmwelten

Das Kinoprogramm vor Ort im Februar

Bild: Adobestock

Die drei ??? – Toteninsel

Eigentlich steht ein harmloser Roadtrip an, doch ein rätselhafter Anruf verändert alles. Justus, Peter und Bob werden in einen neuen Fall gezogen, der sie auf die Spur eines geheimen Bundes führt. Eine Expedition auf eine abgelegene Vulkaninsel verspricht Antworten und birgt tödliche Gefahren. Julius Weckauf, Nevio Wendt und Levi Brandl überzeugen erneut als eingespieltes Detektivtrio.

Central-Theater Osterholz-Scharmbeck und Filmpalast Schwanewede

 

The Housemaid – Wenn sie wüsste

Nach ihrer Haftentlassung findet die junge Millie Arbeit als Haushälterin bei einem wohlhabenden Ehepaar auf Long Island. Schnell kippt die Stimmung. Hausherrin Nina verhält sich launisch und kontrollierend, die Tochter respektlos, der Ehemann Andrew strahlt eine trügerische Freundlichkeit aus. Immer tiefer gerät Millie in ein gefährliches Geflecht aus Abhängigkeit und Manipulation. Der Thriller The Housemaid – Wenn sie wüsste von Paul Feig, mit Sydney Sweeney und Amanda Seyfried, entfaltet ein beklemmendes Psychospiel, das sich um Macht und Klassenunterschiede dreht.

Central-Theater Osterholz-Scharmbeck und Filmpalast Schwanewede

 

Lost Highway

Auf einem Video, das der Musiker Fred vor der Haustür findet, sind er und seine Frau beim Schlafen zu sehen. Ein Fremder, den Fred auf einer Party trifft, behauptet gerade jetzt in Freds Haus zu sein – während er vor ihm steht und mit im spricht. Freds Frau wird ermordet, er landet im Gefängnis und verschwindet. An seiner Stelle wacht ein anderer Mann in der Zelle auf. David Lynchs 1997 erschienener „Lost Highway“ dehnte 1997 die Erzähllogik bis ins Äußerste. Und wirkt trotzdem in sich stimmig, plausibel und vor allem beklemmend. Ein tatsächlich verstörendes Spiel mit Identität, Erinnerung und Wirklichkeit.

Central Theater Osterholz-Scharmbeck, Dienstag, 3. Februar, 19.45 Uhr, und Filmpalast Schwanewede am selben Tag, 19.30 Uhr

 

Wilma will mehr

Wilmas Leben liegt in Scherben: Erst verliert sie ihren Job im Elektrohandel, dann ertappt sie ihren Mann beim Fremdgehen. Wilma (Fritzi Haberlandt) haut ab und fährt nach Wien, wo ihre Jugendliebe Martin (Thomas Gerber) inzwischen einen Baumarkt leitet. Zwischen seltsamen Begegnungen, Wiener Schmäh und einem kuriosen Walzerkurs für chinesische Tourist*innen beginnt Wilma langsam, neuen Lebensmut zu fassen. Fritzi Haberlandt trägt diese Tragikomödie von Regisseurin Maren-Kea Freese mit feinem Gespür für Humor und Melancholie. Ein Film über die Selbstbehauptung nach dem Scheitern.

Ritterhuder Lichtspiele, Dienstag, 10. Februar, und Mittwoch, 11. Februar, um 20 Uhr

 

One Battle After Another

Jahre nach ihren wilden Tagen in der revolutionären Zelle „French 75“ will Bob Ferguson (Leonardo DiCaprio) endlich ein ruhiges Leben führen. Doch als seine Tochter entführt wird und sein alter Gegenspieler, Colonel Steven J. Lockjaw (verkörpert von Sean Penn), wieder auftaucht, reißt es ihn zurück in seine Vergangenheit. Regisseur Paul Thomas Anderson hat einen schwarzhumorigen, latent rätselhaften Polit-Thriller gedreht, der an den Kinokassen leider gefloppt ist. Eben weil „One Battle After Another“ nie klarmacht, was er vom Zuschauer eigentlich will. Gerade wegen seiner Rätselhaftigkeit einer der interessantesten Filme des letzten Jahres. Und urkomisch außerdem.

Filmpalast Schwanewede, 10. Februar, 19.30 Uhr

 

22 Bahnen

Der Alltag lässt kaum Luft zum Atmen. Tilda studiert, arbeitet, kümmert sich um den Haushalt und ihre kleine Schwester, während ihre alkoholkranke Mutter immer weiter in die Sucht abrutscht. Als sich eine berufliche Chance eröffnet, steht plötzlich alles auf dem Spiel. 22 Bahnen, nach dem Roman von Caroline Wahl, erzählt diese Geschichte ohne Pathos, aber mit großer emotionaler Wucht. Regisseurin Mia Maariel Meyer zeichnet ein sensibles Porträt über Care-Arbeit, Geschwisterliebe und den Mut, das eigene Leben neu zu denken.

Ritterhuder Lichtspiele, Dienstag, 17. Februar, und Mittwoch, 18. Februar, um 20 Uhr

 

Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße

Michael Hartung (Charly Hübner), der Besitzer einer hoffnungslos überschuldeten Videothek, hat sein ganzes Leben lang offenbar auf das falsche Pferd gesetzt. Ein charmanter Loser. Als ein ehrgeiziger Journalist ihn dann mit den Ergebnissen seiner Recherche konfrontiert und behauptet, dass Micha vor mehr als drei Jahrzehnten als Angestellter der damaligen Reichsbahn die größte Massenflucht aus der DDR mit organisiert habe, ändert sich sein Leben allerdings rapide. Angeblich gibt es einschlägige Beweise in den archivierten Stasi-Akten und sogar einen dokumentierten Gefängnisaufenthalt, gefolgt von einer Zwangsversetzung in den Braunkohle-Tagebau. Von einer verlockenden Gage verführt, bestätigt Micha die Geschichte, obwohl nur sehr wenige Bruchstücke davon der Wahrheit entsprechen. Basiert auf dem gleichnamigen Bestseller-Roman von Maxim Leo.

Central Theater Zeven, Mittwoch, 11. Februar, und Mittwoch, 25. Februar, 20 Uhr

 


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