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Unbürokratische Hilfe

Rotenburg/Osterholz (eb). Wer eine Unterstützungsaktion für die Ukraine plant, kann ab sofort unkompliziert und unbürokratisch einen Förderwunsch bei der Sparkasse einreichen.
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Stefan Kalt, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rotenburg Osterholz, und sein Stellverteter Thorben Prenntzell wollen helfen.

Stefan Kalt, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rotenburg Osterholz, und sein Stellverteter Thorben Prenntzell wollen helfen.

Sparkassen und ihre Verbundpartner sind tief betroffen, dass im 21. Jahrhundert in Europa ein brutaler Angriffskrieg geführt wird. „Das ist ein eklatanter Bruch des Völkerrechts und ein gravierender Verstoß gegen die europäische Friedensordnung, gegen die Menschenrechte und gegen alle Werte, die uns wichtig sind“, teilen die Vorstandsvorsitzenden mit. Die Sparkassen und ihre Verbundunternehmen teilen die Werte der demokratischen Gesellschaften in Europa und der Welt. Sie stehen ein für ein friedliches Zusammenleben der Menschen, den Ausgleich von Interessenunterschieden durch fairen Dialog und Respekt vor Andersdenkenden.
Die Zivilbevölkerung in der Ukraine ist stark betroffen. Massive Flüchtlingsbewegungen in die Nachbarländer Polen, Rumänien oder Ungarn sind die Folge. Auch in Deutschland sind bereits 147.000 Flüchtlinge aus der Ukraine registriert worden – die meisten unter ihnen sind Frauen und Kinder. Die ukrainischen Bürger:innen benötigen vielfältige Unterstützung.
Die Hilfsbereitschaft in Deutschland ist überwältigend. Vielerorts – so auch in den Landkreisen Rotenburg (Wümme) und Osterholz – tun sich die Menschen zusammen. Sie organisieren Hilfstransporte, richten Notunterkünfte ein, stellen dringend benötigte Medikamente und Verbandsmaterialien zusammen und bereiten sich auf unterschiedlichste Weise auf die Ankunft weiterer Flüchtlinge vor.
„Hier möchte auch die Sparkasse Rotenburg Osterholz unterstützen und einen entscheidenden Beitrag für die Hilfesuchenden aus der Ukraine leisten“, sagt Stefan Kalt, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rotenburg Osterholz. „Von vielerorts erreichen uns Anfragen, unterschiedlichste Hilfsprojekte durch Spendengelder zu unterstützen“, führen die Vorstände Stefan Kalt und Thorben Prenntzell als Gesamtvorstand aus. „Daher haben wir kurzerhand einen Sonderspendentopf von 10.000 Euro beschlossen, der ausschließlich für Ukraine-Hilfen bestimmt ist“, erklärt Kalt. Wer also gerade eine Unterstützungsaktion für die Ukraine plant, kann ab sofort unkompliziert und unbürokratisch einen Förderwunsch bei der Sparkasse einreichen. Dafür reicht eine Mail an vorstandssekretariat@spk-row-ohz.de mit kurzer Beschreibung des geplanten Vorhabens und dem beantragten Spendenbetrag sowie Name, Anschrift und Bankverbindung des Einreichenden. Die Zuwendung kann ausschließlich an eine gemeinnützige Organisation/Vereinigung erfolgen und nicht an Privatpersonen ausgeschüttet werden.


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