Eva Kairies

Einfach schöner

Der Kunstverein Osterholz feiert dieses Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiern. Das wird sich auch in seinem Programm widerspiegeln.
Der Vorstand des Kunstvereins: Britta Rath, Claudia Schnibbe, Dorothea von Rex-Gröning, Katrin Schütte und Irmgard Windhorst.

Der Vorstand des Kunstvereins: Britta Rath, Claudia Schnibbe, Dorothea von Rex-Gröning, Katrin Schütte und Irmgard Windhorst.

Bild: Ek

Osterholz-Scharmbeck. In schönster Regelmäßigkeit bebildert der Kulturpreis der Volksbank eG Osterholz Bremervörde die erste Ausstellung im Kunstverein, so auch in diesem Jahr. Zu sehen ist aktuell bereits die zweite Ausstellung im Jubiläumsjahr: 13 Kunstleistungskursschülerinnen und -schüler der IGS und des Gymnasiums präsentieren zurzeit erstmals öffentlich ihre Arbeiten, die motiviert sind von „bewegenden Momenten über bewegende Themen in bewegter Formensprache“, so der KVO.

Entwickelt und entstanden sind sie auf Grundlage kunsthistorischer Auseinandersetzung und eigener Recherche. Samstags und sonntags können die Arbeiten wie immer bei freiem Eintritt von 11 Uhr (samstags von 14 Uhr) bis 17 Uhr besucht werden.

Gründungsmitglied des Kunstvereins Hans Jürgen Wormeck feiert in diesem Jahr ein weiteres Jubiläum: seinen 85. Geburtstag. Ihm gewidmet ist die Ausstellung „Blüten und Blütenteppiche“ ab dem 1. März. Zwei Wochen nach der Eröffnung wird Wormeck am Sonntag, 15. März persönlich durch seine Ausstellung führen, nachdem der Schröder-AV-Film über ihn und sein offensichtlich unerschöpfliches Lebenswerk „Wer, wenn nicht ich“, gezeigt worden sein wird.

Jubiläumsausstellung

„Im Mai“, so die Vorsitzende Katrin Schütte, „werden wir eine Jubiläumsausstellung zeigen, kuratiert von der Kunsthistorikerin Dr. Birgit Nachtwey.“ Titel: Rückblick 2026. Vier Vorsitzenden des Jubiläumsvereins, die auch künstlerisch aktiv tätig waren oder sind, soll diese Ausstellung gewidmet sein. Peter Zimmermann, der 2007 verstarb, Till Warwas, Gabi Tausendpfund und Katrin Schütte selbst haben den Perspektivwechsel zwischen Künstlerdasein und Vereinsvorsitz gelebt. Stationen der Vereinsgeschichte und das spannende Zusammenspiel der künstlerischen Positionen möchte die Ausstellung mit den Werken der Vier krönen. Während der sechs Wochen, die die Jubiläumsausstellung für sich beansprucht, wird am Samstag, 27. Juni das Festevent folgen: Ab 16 Uhr wird die offizielle Feierstunde von einem bunten Rahmenprogramm open air umrahmt, natürlich im Kunstverein-Zuhause Gut Sandbeck. „Am frühen Abend freuen wir auf Jacob Schwerdtfeger mit seiner Kunstcomedy als Sonderveranstaltung“, sagte Schütte.

Kunst geht raus

Das Sommeratelier, das in Bredbeck und schon zum zehnten Mal stattfindet, wird auch 2026 fest im Kunstvereinskalender integriert sein. „Wichtig ist uns, dass der Kunstverein nach draußen geht: Wir wollen mit unserer Kunst in der Stadt Osterholz-Scharmbeck präsent sein.“ So soll im Foyer des Rathauses Ende August, Anfang September eine Installation des Künstlers Waldemar Gražewicz die Mitbürger überraschen. Von Juli bis September macht die Artothek, ein wichtiges Standbein des Vereins, mit vielen Werken im Kreiskrankenhaus auf sich aufmerksam. „In der Artothek können aus einer Auswahl von rund 400 Originalarbeiten maximal vier Stück für sechs Monate für zwei Euro pro Bild und pro Monat ausgeliehen werden“, klärte Irmgard Windhorst kurz auf. Eine Auswahl von 50 Bildern wird im Krankenhaus ausgestellt werden. Außerdem soll ab Oktober bis Ende 2026 allen künstlerisch arbeitenden Mitgliedern des Kunstvereins an der Hauptwand im Kreishaus in der Osterholzer Straße eine Ausstellung in Petersburger Hängung, also dicht an dicht in geordnetem Chaos, gewidmet sein. Nicht zuletzt werden in den Schaufenstern einzelner Geschäfte in der Innenstadt Originale der Osterholz-Scharmbecker Kunstszene zu sehen sein.

Nicht nur konnte für den Kunstverein mit Dorothea von Rex-Gröning eine neue zweite Vorsitzende gefunden werden, Ursula Villwock abgelöst hat. Auch wurde eine neue Internetseite gelauncht, die benutzerfreundlicher und besser per Handy abrufbar sei. Die wiederum sei angelehnt an das gedruckte Jahresprogramm, das neuerdings das komplette Programm der vollen zwölf Monate 2026 beinhalte und genauso wie die Webseite frischer, moderner und einfach schöner daherkomme.


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