

Lilienthal. In Lilienthal entstehen neue Ideen für den Umwelt- und Klimaschutz. Beim Projekt „Lilienthal besser machen“ sind Bürgerinnen und Bürger eingeladen, eigene Vorhaben einzubringen oder bestehende Initiativen zu unterstützen. Im Rahmen des Projekts kommen engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie Mitarbeitende der Verwaltung zu sogenannten Tischgesprächen zusammen, um konkrete Klimaprojekte für die Gemeinde umzusetzen. Alle Menschen aus Lilienthal sind eingeladen, sich an den Gesprächsrunden zu beteiligen oder selbst ein Tischgespräch zu initiieren.
Die Initiative wird gemeinsam von der Gemeinde Lilienthal und der Bürgerstiftung Lilienthal in Kooperation mit der Körber-Stiftung getragen. Sie ist im Herbst gestartet. Seither haben sich erste Gruppen gebildet, die Ideen für den Umwelt- und Klimaschutz entwickeln und gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung an deren Umsetzung arbeiten. Die bestehenden Runden freuen sich über weitere Unterstützerinnen und Unterstützer.
Die bisherigen Projekte zeigen die thematische Bandbreite: Geplant oder bereits angestoßen sind unter anderem eine Fahrradreparaturwerkstatt, eine Pflanzentauschbörse für heimische Arten sowie die ökologische Neugestaltung eines Grundstücks in Seebergen.
Termine im Februar und März
Für die kommenden Wochen sind weitere Tischgespräche angekündigt. Am 16. Februar um 19 Uhr steht eine offene Werkstatt für Fahrradreparaturen auf dem Programm. Am 19. Februar um 19 Uhr geht es um Ride Sharing in Lilienthal. Am 24. Februar um 18 Uhr ist eine Obsternte auf dem Diakoniegelände vorgesehen. Eine Pflanzentauschbörse für heimische Arten folgt am 2. März um 19 Uhr. Weitere Gesprächsrunden befinden sich in Planung.
Informationen zu Terminen, Veranstaltungsorten und Teilnahme finden Interessierte auf der Internetseite des Projekts: www.deutschlandbessermachen.de/lilienthal. Dort besteht auch die Möglichkeit, eigene Tischgespräche als Gastgeber anzulegen.
„Lilienthal besser machen“ ist Teil der Initiative „Deutschland besser machen – mit der zukunftsfähigen Stadt“. Das auf zwei Jahre angelegte Programm fördert demokratische Teilhabe, indem es Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der Verwaltung an einen Tisch bringt. Neben Lilienthal nehmen Bad Salzdetfurth, Blankenburg, Stadthagen und Syke teil. Unterstützt wird die Initiative durch den Deutschen Städtetag und das Netzwerk Engagierte Stadt.


