Ralf G. Poppe

Neue Praxis für Basdahl

Katharina Bock eröffnet am Sonntag, 1. März, mit einem Tag der offenen Tür ihre „PhysiOpathie“ in Basdahl. Ab dem 2. März wird die Physiotherapeutin und Osteopathin ihre Patienten in den neu gestalteten Räumen behandeln.

Basdahl. Katharina Bock lebt seit 2019 mit ihrem Lebenspartner, Kind und Hund in Barchel. Aufgewachsen ist sie unweit von Kaiserslautern in Eisenberg in der nördlichen Pfalz. Dort besuchte sie bis zur mittleren Reife die Schule. Darauf folgte das Abitur in Essen. Anschließend ging Frau Bock nach Oldenburg, wo sie erfolgreich ihre Ausbildung zur Physiotherapeutin absolvierte. Daraufhin folgten fünf Jahre in Bremen, wo sie sich zur Osteopathin weiterbildete.

 

Intensive Ursachenforschung

„Osteopathen stoßen ganzheitlich die Selbstheilungskräfte an“, sagt Katharina Bock. „Ich habe in meiner Ausbildung gelernt, dass es wichtig ist, die Menschen von oben bis unten anzuschauen und mir die Zeit zu nehmen, die es für einen gründlichen Befund bedarf.“ Deshalb hat sie die Zeitfenster für osteopathische Behandlungen auf 60 Minuten festgelegt. Folgebehandlungen benötigen ebenfalls so viel Zeit, um die körperlichen Probleme gezielt zu therapieren. Zur Ursachenfindung führt sie vorab intensive Gespräche.

Die Osteopathie ist eine Privatleistung, die teilweise von den Krankenkassen (bis zu 80 Prozent) erstattet wird. Allerdings nur, wenn die Therapeuten in einem Berufsverband für Osteopathen gelistet sind – so wie Katharina Bock. Zudem ist es erforderlich, vom Arzt oder von der Ärztin eine Privatverordnung für Osteopathie ausgestellt zu bekommen. Die Ärzte in unserer Region sind, ihrer Erfahrung nach, der Osteopathie gegenüber aufgeschlossen und stellen diese Verordnung bisher immer aus.

Die Kosten für die Physiotherapie hingegen sind bereits eine reine Kassenleistung.

 

Physiotherapie und mehr

Katharina Bock nennt ihre Praxis „PhysiOpathie“. Mit diesem Wortspiel beschreibt sie ihre Aufgaben, die sowohl aus der Osteopathie als auch aus der Physiotherapie bestehen. „Und weil man die Aufgaben in der physiotherapeutischen und osteopathischen Behandlung nicht immer komplett voneinander trennen kann“, findet Bock. „Ich sehe mir die Beschwerden meiner Patienten stets ganzheitlich an, was in der Physiotherapie nicht unbedingt zwangsläufig gefordert ist.“

Frau Bock hat ihre Selbstständigkeit nicht direkt geplant. Nachdem sie zunächst in Hesedorf und dann in Gnarrenburg in einem Angestelltenverhältnis gearbeitet hat, ist ihr immer mehr bewusst geworden, wie sehr eine Praxis in unmittelbarer Nähe ihres Wohnortes fehlt. Im Oktober des vergangenen Jahres ist ihr dann aufgefallen, dass der Reitershop schließen möchte und sie kontaktierte kurzerhand die Vermieterin der Immobilie. „Dann haben wir uns die Räumlichkeiten angesehen. Am nächsten Morgen habe ich angefangen zu planen.“ Relativ spontan entstand der Wunsch, etwas für die Menschen aus Oese, Barchel und Basdahl zu tun. Sie bekam den Zuschlag für die Räume und Basdahl damit eine eigene „PhysiOpathie“.

 

Kontaktaufnahme und Terminvergabe

Am Sonntag, 1. März, wird sich Katharina Bock am Tag der offenen Tür von 11 bis 16 Uhr in ihrer Praxis in der Bremervörder Straße 20 in Basdahl intensiv darum kümmern, zukünftige Patienten kennenzulernen und ihnen ihre Fragen zu beantworten.

Sie möchte mit ihrer Behandlung ganzheitliche Selbstheilungskräfte anstoßen und freut sich über eine rege Kontaktaufnahme. Die Terminvergabe erfolgt per Rückruf nach Kontaktaufnahme unter den Telefonnummern 04766/2204852 (Anrufbeantworter) und 0155/63864178 (SMS/WhatsApp) sowie per Mail an Physiopathie-bock@outlook.de.

Da sie vorerst alleine arbeitet und ihre Behandlungen nicht unterbrechen möchte, wird sie sich zeitnah zurückmelden. Ab Montag, 2. März, freut sich die Therapeutin, dass es endlich losgeht und sie in Basdahl ganzheitlich durchstarten kann.


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