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Die große Weihnachtswette war ein voller Erfolg

Insgesamt kamen 1.460 Kilo haltbare Lebensmittel für die Tafel zusammen und die Wettpaten freuen sich darauf, ihre Wetteinsätze einzulösen.

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Die Wettpaten brachten 1.200 Kilo auf die große Waage auf dem Gelände der RAISA in Gnarrenburg. Nicht genug, um die Wette gegen die Bürger:innen zu gewinnen.

Die Wettpaten brachten 1.200 Kilo auf die große Waage auf dem Gelände der RAISA in Gnarrenburg. Nicht genug, um die Wette gegen die Bürger:innen zu gewinnen.

Gnarrenburg (lst). An der großen Weihnachtswette unter dem Motto „Wir sind Gnarrenburg“ beteiligten sich wie berichtet Ortsbürgermeister:innen bzw. -vorsteher:innen, der Gemeindebürgermeister und je eine Vorstandsperson von Institutionen wie dem Tandem e.V. (als Betreiber der Bremervörder Tafel mit Ausgabestelle in Gnarrenburg), dem Touristik Gnarrenburg e.V., dem Wirtschaftsinteressenring (WIR) sowie vom Jugendrat der Gemeinde Gnarrenburg. Die Idee stammte von Melanie und Sandy Blank.

Alle gemeinsam wetteten mit den Menschen aus Gnarrenburg, dass sie es nicht schaffen, innerhalb von drei Wochen so viele haltbare Lebensmittel zusammenzubringen, um das Gewicht davon mit jenem der Wettpaten aufzuwiegen.

Am vergangenen Wochenende zeigte sich dann: Die Wettpaten Marc Breitenfeld (Findorf), Stephanie Schriefer (Augustendorf), Bianca Kahrs (Langenhausen), Ingo Bollmeyer (Brillit), Jannis Düls (Kuhstedt), Detlef Kück (Glinstedt), Jürgen Pape (Barkhausen), Ralf Rimkus (Gnarrenburg), Johann Steffens (Klenkendorf), Dieter Wellbrock (Karlshöfen), Heinz Wöhltjen (Fahrendorf), Melanie Blank (Touristik Gnarrenburg e.V.), Andreas von Glahn (Tandem e.V.), Adrian Stelljes (Kuhstedtermoor), Merle Riemstädt und Robin von Scheidt (Jugendrat) sowie Hanjo Postels und Sabrina Kosch (WIR) brachten insgesamt 1.200 Kilo auf die große Waage auf dem RAISA-Gelände in Gnarrenburg. Und dieses Gewicht konnten die Gnarrenburger Bürger:innen toppen. Sie hatten insgesamt 1.460 Kilo haltbare Lebensmittel gesammelt.

 

Unbezahlbares Zeichen der Solidarität

 

„Dieses solidarische Zeichen sowohl für Bedürftige Menschen als auch für die ehrenamtlichen Tafel-Mitarbeitenden ist unbezahlbar, hier gibt es nur Gewinner“, sagt Andreas von Glahn. Er sei begeistert, wie toll hier alle an einem Strang gezogen hätten. An den Ursachen von Armut könne man mit einer solchen Aktion natürlich nicht rütteln, aber das sei auch nicht der Sinn der Wette gewesen. Wichtig sei, dass bedürftige Menschen, die regelmäßig zu den Tafel-Ausgabestellen in Bremervörde und Gnarrenburg kommen, gut versorgt werden können und dass die Mitarbeitenden Wertschätzung erfahren, so von Glahn. Für viele Ehrenamtliche sei es sehr belastend, wenn Menschen wieder weg geschickt werden müssten, weil nicht genug da sei.

 

Neue Leiterin für Ausgabestelle gesucht

 

Von Glahn weist zudem darauf hin, dass die derzeitige Leiterin der Ausgabestelle in Gnarrenburg bald aus persönlichen Gründen aufhört. Es werde dringend ein/e Nachfolger/in gesucht, der/die ein kleines Team von Ehrenamtlichen zusammenhält und immer donnerstags für ein bis zwei Stunden während der Lebensmittelausgabe in Gnarrenburg vor Ort sein könne.

Wer noch einmal die einzelnen Wetteinsätze nachlesen möchte, die nun eingelöst werden müssen, findet den entsprechenden Artikel online bei uns (Stichwort Wiegetag).


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