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Käte Heins

Aus dem Winterschlaf erwacht

Beverstedt. Der Regio-Markt ist mit rund 20 Aussteller:innen in die neue Saison gestartet.
 
V. r.: Brunhild Fischer-Ritzenhoff, Helga Gorges und Helga Stienecke tauschen sich mit einer Marktbeschickerin aus.

V. r.: Brunhild Fischer-Ritzenhoff, Helga Gorges und Helga Stienecke tauschen sich mit einer Marktbeschickerin aus.

Zahlreiche Besucher:innen nutzen die Gelegenheit für einen Marktbummel. Neben Grünkohl to go, warmen Socken, Marmeladen, Pflegeprodukten, regionalem Wintergemüse, Beverstedter Gin oder arabischen Köstlichkeiten, gab es auch jede Menge leckere Wurst- und Käsesorten zu probieren.
Vor Corona war es immer rappelvoll in der Scheune. Aktuell dürfen sich maximal 25 Besucher:innen in der Scheune aufhalten. Keine Begrenzung gab es für das Außengelände. Hier konnte man frisches Obst oder Gemüse für den nächsten deftigen Eintopf kaufen. Das Angebot des Unverpackt-Trucks nutzen oder beim bunten Wagen vom Werkhof stöbern.
 
Café wurde vermisst
 
Ohne Wäscheklammer - sichtbar an Mantel oder Jacke platziert - durfte niemand in die Scheune. „Da hat uns Corona ganz schön was mitgegeben“, seufzt Organisatorin Helga Gorges. Es fehlt einfach die Geselligkeit, da das beliebte Café noch geschlossen bleiben muss. Im März, so hoffen Helga Stienecke, Brunhild Fischer-Ritzenhoff und Helga Gorges, wird sich das hoffentlich ändern. Dann soll es auch wieder das beliebte Torten-Buffet geben. Zu Ostern will Vorsitzende Brunhild Fischer-Ritzenhoff eine spezielle Likörspezialität auf dem Markt anbieten. Der Regio-Markt lebt vom Austausch. Hier treffen sich Menschen aus dem Elbe-Weser-Dreieck. „Wir haben eine große Stammkundschaft, die extra nach Beverstedt kommen, um unseren Markt zu besuchen“, bestätigt das Organisationsteam. Gitta Jantzen aus Bokel ist von Anfang an Stammkundin. Sie hat sich gerade eine warme handgestrickte Stola gekauft. Die angebotenen Produkte stammen überwiegend aus regionaler und Bio-Produktion. „Es wäre schön, wenn wir noch einen Anbieter für Geflügel mit im Team hätten“, sagt Helga Stienecke. Das Projekt kommt ohne Zuschüsse aus und wird ausschließlich durch Ehrenamtliche betreut und organisiert.
Die Standgebühr ist vom jeweiligen Umsatz abhängig. Mit dem Umsatz finanziert der Förderverein Miete und Nebenkosten für die Scheune.
 
Kunsthandwerker:innen gesucht
 
Nicht nur zu Ostern oder Weihnachten sind Kunsthandwerker:innen gern gesehen. Der Hofplatz bietet dafür ideale Voraussetzungen. Umweltverbände und Politiker:innen präsentieren sich gerne auf dem Regio-Markt. Ministerpräsident Stephan Weil war vor drei Jahren zu Gast und war total begeistert von den angebotenen Spezialitäten. Der Regio-Markt in der Hindenburgstraße 9 hat jeden ersten Samstag (August Sommerpause) im Monat von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
www.regiomarkt-beverstedt.de


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