Unterstützung der Feuerwehr
Osterholz-Scharmbeck. Niedersachsens Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, Daniela Behrens weilte auf Stippvisite in Osterholz-Scharmbeck und hatte gute Nachrichten für die Feuerwehr der Kreisstadt im Gepäck. Sie überreichte Bürgermeister Torsten Rohde einen Förderbescheid über 450.000 Euro. Mit dem Geld aus dem Bedarfszuweisungsfonds des Landes können rund 75 Prozent der Kosten für ein neues Feuerwehrfahrzeug abgedeckt werden. Mit dem Fond sollen insgesamt 30 besonders finanzschwache Kommunen in Niedersachsen mit 18,6 Millionen Euro für Investitionen im Bereich Brandschutz unterstützt werden. Gefördert werden neben dem Neubau, der Erweiterung und Sanierung von Feuerwehrhäusern auch die Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen, technischer Ausrüstung sowie Dienst- und Schutzkleidung. „Mit diesem Geld wird die Einsatzfähigkeit der Feuerwehren im Land und das Engagement ihrer Mitglieder nachhaltig gestärkt. Dies trägt zu unserer aller Sicherheit bei“, so Behrens.
Feuerwehr hat viele Aufgaben
Von den über 130.000 Feuerwehrmännern und -frauen in Niedersachen üben rund 97 Prozent ihre Arbeit ehrenamtlich aus. Sie sind in mehr als 3.100 Ortfeuerwehren organisiert und ihren Jugendabteilungen werden knapp 29.000 Mädchen und Jungen auf den Feuerwehrdienst vorbereitet. Dazu kommen immer mehr Kinderfeuerwehren, in denen Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren spielerisch an die Feuerwehr herangeführt werden. Zu den Kernaufgaben der Feuerwehren zählen die vier Säulen „Retten, Löschen, Bergen und Schützen“. Sie übernehmen aber zusätzlich viele Funktionen im Zivil- und Katastrophenschutz. „Wir wären im Brandschutz, aber auch im Katastrophenschutz aufgeschmissen, ohne die Feuerwehren“, bekundet die Innenministerin.
Die 73 Aktiven der Ortsfeuerwehr Osterholz-Scharmbeck hatten im letzten Jahr 228 Einsätze zu bewältigen. Zu 53 Bränden kamen 126 Hilfeleistungen und 48 Fehlalarme, die häufig durch fehlerhafte Brandmeldeanlagen verursacht wurden. Stadtbrandmeister Chris Hartmann und Ortsbrandmeister Tilmann Behrens zeigten sich erfreut über die Zusage der Ministerin für das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20). Voraussichtlich Ende 2027 soll das HLF ausgeliefert werden. Es verfügt unter anderem über diverse elektronische Fahr- und Sicherheitssysteme, einen integrierten Schaumbehälter, LED-Beleuchtung, einen Lichtmast und einen Tank für 2.000 Liter Löschwasser. Zur weiteren Ausrüstung gehört ein hydraulischer Rettungssatz. Tilmann Behrens ergänzt: „Es heißt ja abgekürzt HLF 20. Das bedeutet, das einfach eine größere Pumpe eingebaut ist als in den normalen Löschgruppenfahrzeugen.“ Neben der Ortsfeuerwehr Osterholz-Scharmbeck profitieren zwei weitere freiwillige Feuerwehren im Landkreis vom Bedarfszuweisungsfonds des Landes Niedersachsen. Die Gemeinde Grasberg erhält für die Beschaffung eines Hilfelöschgruppenfahrzeuges (HLF20) 430.000 Euro und Worpswede wurde mit 450.000 Euro für den Kauf eines „Gerätewagen-Logistik (Hygiene)“ unterstützt.
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