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Strahlende Gewinner

Wie schwer sind Jungbulle Odysseus und Kälbchen Flip? Rund 2.000 Besucher des Osterholzer Herbstmarkts wagten einen Tipp, doch nur wenige lagen richtig und durften sich nun über attraktive Preise freuen.

 

Im Rathaus kamen alle glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner zusammen, um ihre Preise abzuholen.

Im Rathaus kamen alle glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner zusammen, um ihre Preise abzuholen.

Bild: Ek

Osterholz-Scharmbeck. Für die meisten ist der letzte Herbstmarkt in Osterholz-Scharmbeck schon wieder lange her, doch zehn Menschen wurden nun noch mal ganz besonders an den Herbstmarkt erinnert. Denn sie waren unter den rund 2.000 Besucherinnen und Besuchern, die beim Erraten des Gewichts von Odysseus, dem Lilienthaler Jungbullen, und von Kälbchen Flip mitgemacht hatten. Odysseus wog zwischen geschätzten 17 und 9.111 Kilogramm – nämlich genau 770 Kilogramm. Udo-Dieter Steljes kam dem am nächsten und gewann damit ein E-Bike im Wert von 1.100 Euro, das von Marktkauf als erster Preis gestiftet wurde. Heinz Jacobs riet sich auf den zweiten Platz und konnte 500 Euro als Gutschein für das Möbelhaus Meyerhoff einstreichen. Paul Gloystein gewann mit dem dritten Platz eine Citizen Herrenarmbanduhr im Wert von 329 Euro, überreicht von der Sponsorin Indra Krüger, der Uhrmacherin im Haus am Markt. Über einen Stadtgutschein in Höhe von 300 Euro, die von der Volksbank eG kamen, freute sich Kim-Marie Eickhoff. Berendt Albrecht und Otto Schumann wird man nun ziemlich oft im Allwetterbad treffen, denn dafür haben sie jeweils eine Bonuskarte im Wert von 200 Euro gewonnen.

 

Kälbchengewicht raten

Kinder von drei bis elf Jahren waren eingeladen, das Gewicht von Kälbchen Flip zu raten. Zehn Kilo waren zu wenig und 1.320 Kilo waren zu viel – genau richtig waren 59,5 Kilogramm und das haben tatsächlich vier Kinder richtig getippt. Ein einziger Warengutschein über 100 Euro für das Kaufhaus Fleischer befand Bürgermeister Torsten Rohde angesichts der Vielzahl der richtigen Antworten für zu wenig und legte noch drei weitere Gutscheine im exakt gleichen Wert obendrauf. So strahlten die vier kleinen und ganz kleinen Mädchen Leyla Schwisch, Katharina Kern, Amelie Hollatz und Lynn Rebbe, als der Bürgermeister ihnen das Kuvert mit den Schleifchen drauf gab.

 

Viehmarkt hat sich geändert

Der Bürgermeister Torsten Rohde freute sich genauso über die vielen Teilnehmer: „Das zeigt, dass viele Menschen sich verbunden fühlen mit unserer Stadt. Und das ist doch etwas Besonderes.“ Mit dem Herbstmarkt, an dem der traditionelle Viehmarkt gekoppelt ist, wolle man versuchen, den Bezug zum ländlichen Raum herzustellen. „Manchen könnte man hier zeigen, wie ein echtes Stück Vieh aussieht.“ Doch wo früher tatsächlich auf der Marktweide Pferdehändler per Handschlag ins Geschäft gekommen waren, sind die Tiere auf dem Markt dem Zeitgeist entwichen. „Die Zeit mit den Tieren auf dem Markt ist leider vorbei. Das Bullenwiegen schaffen wir gerade noch“, sagte Bürgermeister Rohde mit einem herzlichen Dankeschön in Richtung Organisation.


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