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Schwerpunk Öffentlichkeit

Bei der letzten Synode des Kirchenkreises Osterholz-Scharmbeck ging es u.a. um die Öffentlichkeitsarbeit und geplante Projekte.

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Lasse Kück, Kassandra Knop und Janna Eckert sprachen über ihre Arbeit bei dem Kreisjugendkonvent und konnten positive Bilanz ziehen.

Lasse Kück, Kassandra Knop und Janna Eckert sprachen über ihre Arbeit bei dem Kreisjugendkonvent und konnten positive Bilanz ziehen.

In der vergangenen Woche fand die 14. Synode des Kirchenkreises Osterholz-Scharmbeck im Hamme Forum Ritterhude statt. Auf der Tagesordnung standen viele Punkte, die alle nacheinander abgearbeitet wurden.

 

Kein Gemeindezentrum

 

Zu Beginn musste Superintendentin Jutta Rühlemann mit Bedauern mitteilen, dass das Konzept eines Gemeindezentrums in der Innenstadt von Osterholz-Scharmbeck nicht umgesetzt werden könne, da die Finanzierung nicht gesichert sei. „Sowohl die Entwicklung im Bau- und Finanzsektor als auch die weitere kirchliche Entwicklung und andere Faktoren lassen keine andere Entscheidung zu, als das Projekt einzustellen“, so Rühlemann. Sie bedaure diesen Schritt sehr, doch gab auch an, dass im kommenden Jahr ein neuer Plan vorgestellt werden soll.

 

Neuer Kirchenvorstand 2024

 

Freuen konnte sich Rühlemann hingegen für alle Kirchengemeinden hinsichtlich der Kirchenvorstandswahlen im März 2024. Es konnten ausreichen Kandidaten gefunden werden, die ein solches Amt übernehmen wollen. Das sei für die Kirche von großer Bedeutung, weil viele Menschen kaum eine echte Vorstellung davon haben, wie viel Zeit dafür aufgewendet werden muss.

 

Eine ansprechende Kirche

 

Jutta Rühlemann liege die Zukunft der Kirche am Herzen. Deshalb gaben Susanne Hagemeister und Axel Stiehler von der Blaukontor für Gestaltung GmbH Tipps für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit. Wichtig sei, dass zielgruppenorientiert gearbeitet werden muss. Social Media spiele ebenfalls eine große Rolle. Ein guter Mix an Themen und Medien sei erfolgversprechend.

 

Die Jugendarbeit

 

Lasse Kück und Kassandra Knop vom Vorstand des Kirchenkreisjugendkonvents und die Kirchenkreisjugendwartin Janna Eckert berichteten von ihrer Arbeit. Besonders die Kinderferienkirche in den Sommerferien war ein voller Erfolg. „Viele Familien stehen enorm unter Druck, ihre Kinder in den Ferien unterzubringen. Da haben wir einen Nerv getroffen“, sagt Eckert.

 

Weitreichende Entscheidungen

 

Am Ende der Veranstaltung sprach die Vorsitzende des Kirchenvorstands, Birgit Spörl, über zwei Themen der Landessynode. Zum einen ging es um das Diakoninnengesetz, nach dem ab 2025 alle Diakoninnen und Diakone bei der Landeskirche angestellt sein sollen. Das sei ein richtiger Schritt , da man auf mehr Wertschätzung hoffe. Zum anderen sprach sie das Klimaschutzgesetz an. Ziel sei es, von 2024 bis 2035 alle Emissionen um 80 Prozent zu reduzieren, was finanziell sehr herausfordernd sein werde. „Wir sind Teil der Schöpfung und daher zu besondren Anstrengungen verpflichtet“, erklärt Spöhrl abschließend.


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