Patrick Viol

Ohne Pause

Während in Worpswede eine Ausstellung endet und die nächste vorbereitet wird, bleibt die Kunst für Besucher weiterhin zugänglich.

Worpswede. In den Worpsweder Museen wird umgebaut – bei offenen Türen. Während Werke abgehängt, andere neu platziert und frisch gedruckte Informationstafeln angebracht werden, können Besucher weiterhin durch die historischen Häuser gehen und Kunst erleben. Anlass für die laufenden Vorbereitungen ist die Jubiläumsausstellung „Impuls Paula“, die am 7. Februar eröffnet wird – einen Tag vor dem 150. Geburtstag von Paula Modersohn-Becker.

Umbau mit Einschränkung

Geschlossen bleibt während der Umbauphase lediglich die Große Kunstschau Worpswede. Alle anderen Häuser sind geöffnet. Die Museumslandschaft präsentiert sich damit bewusst durchlässig: Auch zwischen zwei großen Ausstellungen soll Kunst sichtbar bleiben – nicht im Depot, sondern an ihrem Ort.

Blick in Vogelers Welt

Im Barkenhoff, dem ehemaligen Wohnhaus von Heinrich Vogeler, erhalten Besucher einen Einblick in das vielseitige Schaffen des Künstlers. Zu sehen sind Malerei und Zeichnungen ebenso wie Schmuck, Porzellan und Möbel. Allein vor dem Gemälde „Melusine“ lässt sich lange verweilen und immer Neues entdecken.

Wohnen, Arbeiten, Weben

Auch das Haus im Schluh ist zugänglich. Das liebevoll eingerichtete Wohnhaus vermittelt einen Eindruck vom gemeinsamen Leben und Arbeiten Heinrich Vogelers und seiner ersten Frau Martha. Die Atmosphäre wirkt so gegenwärtig, als seien sie nur kurz in die Werkstatt gegangen. Am ersten Dienstag des Monats können Besucher dort zudem den Weberinnen bei der Arbeit zusehen.

Kunst zum Mitnehmen

In der Worpsweder Kunsthalle lädt der Museumsshop zum Stöbern ein. Neben Büchern finden sich dort Drucke, Keramiken und weitere künstlerische Arbeiten – Kunst für den Alltag.

Aktuelle Öffnungszeiten und Hinweise zum Umbau finden sich auf der Website der Museen unter www.worpswede-museen.de.


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