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Hospizdienst lädt zur Trauerreise

Im März 2024 bietet der ambulante Hospizdienst wieder eine Trauerkurzreise mit zwei Übernachtungen an.

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Elke Böschen, (Teilnehmerin bei der letzten Trauerreise) mit Bettina Szlagowski, Bettina Rolf-Pissarczyk und Stefanie Garbade vom Hospizdienst.

Elke Böschen, (Teilnehmerin bei der letzten Trauerreise) mit Bettina Szlagowski, Bettina Rolf-Pissarczyk und Stefanie Garbade vom Hospizdienst.

Osterholz-Scharmbeck. Ein Verlust wiegt schwer, Trauer ist anstrengend und kräftezehrend. Umso wichtiger ist es, Trauernden Unterstützung anzubieten, diesen die Möglichkeit zu geben, ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen, die eigenen Kräfte, die eigene Resilienz zu stärken. Und genau hierfür ist die dreitägige Trauerkurzreise in Gemeinschaft mit Erfahrungsaustausch, gemeinsamer Trauerarbeit, Achtsamkeit und nachhaltiger Kraftschöpfung gedacht.

Der Reisemonat März, in dem oftmals die ersten wärmenden Sonnenstrahlen zu spüren sind, bedeutet für viele Zuversicht aufs neue Jahr. Bei Trauernden ist es anders. Oft sind Perspektiven und Ziele nicht mehr realisierbar, das Leben hat sich durch den Verlust eines nahestehenden lieben Menschen verändert. Neue Aufgaben müssen geschultert, Beziehungen modifiziert, eigene Wünsche und Ziele erkannt und neu definiert werden. Dazu ist es unerlässlich, sich mit der eigenen Trauer, mit den Veränderungen im Leben auseinanderzusetzen. Die Trauerkurzreise setzt genau hier an: Hier kann man sich verwöhnen lassen und sich selbst etwas Gutes tun, sich begleiten lassen aber auch andere auf Ihrem weiteren Weg und stärken.

Die Reise richtet sich an Trauernde, die einen lieben Menschen verloren haben. Dabei wird nicht unterschieden, in welchem Bezug der oder die Verstorbene zum Trauernden stand oder aber wie lange der Trauerfall zurückliegt. Auch Geschlecht und Alter sind nicht vorgegeben. Die Trauernden setzen sich im Rahmen von drei halbtägigen Workshops mit ihrer Trauer auseinander, können aber auch mit geplanten gemeinsamen Freizeitaktivitäten ihre Energiereserven wieder auffüllen. Zudem wird erstmalig an zwei Tagen Yoga angeboten, ausgerichtet an den Teilnehmenden. Hierfür wird die zertifizierte Yoga-Lehrerin, Frau Kirsten Biefeld, für zwei Unterrichtseinheiten dazukommen. Jeder Teilnehmende ist eingeladen, an den Freizeitaktivitäten und den vorgesehenen Yoga-Einheiten teilzunehmen - Jeder kann, niemand muss.

Wieder geht es nach Bad Bederkesa in die idyllisch am Wald gelegene Bildungseinrichtung, welche mit modernen Einzelzimmern und einem umfangreichen kulinarischen Angebot zum Verwöhnen einlädt. Die Anreise und damit der Treffpunkt für die einzelnen Teilnehmer ist am Montag, 11. März gegen 14.00 h, die Abreise wird am Mittwoch, 13. März nach dem Kaffeetrinken nachmittags sein. Für 2 Übernachtungen incl. Vollverpflegung, Workshops incl. sämtlicher Materialien, Freizeitaktivitäten und Yogastunden fallen 210 € an. Stefanie Garbade, zertifizierte Trauerbegleiterin und Vorständin im Bundesverband für Trauerbegleitung sowie Bettina Rolf-Pissarzyk, beide unter anderem ehrenamtliche Mitarbeiterinnen beim ambulanten Hospizdienst in Osterholz-Scharmbeck, führen diese Trauerkurzreise durch. Alle genannten Personen bilden diese Reise im Ehrenamt ab. An- und Abreise erfolgt in Eigenregie.

Wer sich angesprochen fühlt, dem aber der Mut fehlt, sich anzumelden, kann Stefanie Garbade berichten, dass bislang nicht eine:r der Teilnehmenden an den bereits durchgeführten Trauerreisen es bereut hat. Vielmehr haben sich bislang aus diesen Trauerreisen heraus die jeweiligen Teilnehmer:innen zum Teil soweit vernetzt, dass diese sich heute noch in regelmäßigen Abständen treffen und gemeinsame Aktivitäten planen und durchführen.

Anmeldungen sind bis zum 30. Januar beim ambulanten Hospizdienst in Osterholz-Scharmbeck möglich. Ansprechpartnerin ist Bettina Szlagowski, Telefon 04791-80687, Mail: Hospizdienst.Osterholz@evlka.de.


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