

Bremervörde. Während in Niedersachsen der Alltag einkehrt, bereitet die BBS Bremervörde den Boden für eine internationale Kooperation. Im Rahmen des Erasmus+-Short-Term-Projects besuchten zwei Lehrkräfte die spanische Gemeinde Montefrío, um künftig Praktika für Schülerinnen und Schüler in Andalusien zu ermöglichen. Seit dem vergangenen Sommer ist die BBS Bremervörde Mitglied des Erasmus+-Programms. Ziel ist es, jungen Menschen über die regionale Wirtschaft hinaus internationale Perspektiven zu eröffnen. Um dieses Vorhaben konkret vorzubereiten, reiste kürzlich eine Delegation – bestehend aus einem Spanischlehrer des Beruflichen Gymnasiums und einer Kollegin aus dem Bereich Agrarwirtschaft – für fünf Tage nach Südspanien.
Besuch in Montefrío
Montefrío, malerisch in der Provinz Granada gelegen, empfing die niedersächsischen Gäste mit großer Gastfreundschaft. Im Mittelpunkt des Besuchs stand das Kennenlernen der Partnerschule sowie die Prüfung der organisatorischen Voraussetzungen für künftige Schülerpraktika. „Das Programm war eng getaktet, aber unglaublich aufschlussreich“, berichtet Spanischlehrer Andreas Rink. „Wir haben potenzielle Unterkünfte besichtigt, Gespräche mit Arbeitgebern geführt und die Schule vor Ort kennengelernt.“ Ein besonderer Fokus lag auf der regionalen Wirtschaft: Die Besichtigung einer modernen Olivenölproduktion sowie einer Anlage zur Verpackung von grünem Spargel verdeutlichte die praktischen Einsatzmöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler.
Praktika und Erfahrungen
Über das Erasmus+-Programm können künftig mehrere Schülerinnen und Schüler für zwei Wochen nach Spanien entsandt werden. Dort wenden sie nicht nur ihre Sprachkenntnisse an, sondern sammeln zugleich berufspraktische Erfahrungen in einem internationalen Umfeld. Ergänzt wird der Aufenthalt durch kulturelle Angebote, die einen vertieften Einblick in die spanische Lebensweise ermöglichen.
Nun sind die Weichen gestellt und die Kontakte geknüpft. Das Erasmus+-Team der BBS hofft, zeitnah die ersten Interessierten auf den Weg nach Andalusien schicken zu können. „Wir suchen junge Leute, die Lust haben, ihren Horizont zu erweitern und die spanische Arbeitswelt hautnah zu erleben“, so die Lehrkräfte.
Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich ab sofort bei Thomas Fisch über Bewerbungsmodalitäten sowie die finanzielle Förderung durch Erasmus+ informieren.




