

Grasberg. Zum 14. Mal präsentieren an zwei Tagen im September die Grasberger KUNSTHandwerkerinnen ihr Können einem breiten Publikum. Am 19. und 20. September öffnen sich die Türen zahlreicher Ateliers und laden ein zum Schauen, Staunen und Ausprobieren.
Diesmal dabei sind Gudrun Kriete, Hedda Mannes, Nicole Roloff, Kristin Gezorreck, Uta Fischer, Christa Brandenburg, Walburga März, Yvonne Otto, Helga Weber, Gudrun Kreienmeyer sowie als einziger männlicher Vertreter, Jörg Masslow. Die Öffnungszeiten sind, wie in den vergangenen Jahren, am Samstag von 14 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Eine Ausnahme macht Nicole Roloff im Fotoforum Grasberg. Dort startet die Fotografin mit ihrer Ausstellung „Die Choreografie des Alltags“ am Samstag, 19. September bereits ab 10 Uhr mit Fingerfood und Getränken. Bis zum 18. Oktober können dort Bilder der Fotokünstlerin betrachtet werden, die sich, laut Nicole Roloff „mit den kleinen Momenten im Leben, die wir so oft gar nicht wahrnehmen“, beschäftigen.
Kunstwerkers Raum 49
Wie gewohnt können die Künstlerinnen und Künstler in ihren Ateliers, die alle in einem groben Radius von sieben Kilometern um das Grasberger Rathaus liegen, besucht werden. Eine Ausnahme machen in diesem Jahr Walburga März und Gudrun Kreienmeyer. Beide haben ihre Zelte im neu geschaffenen „KunstwerkersRAUM49“ in der Speckmannstraße 49 aufgeschlagen. Das Forum existiert seit März dieses Jahres und dient als ein Ort für Ausstellungen, Präsentationen und Kommunikation. Der Kunstraum ist ganzjährig donnerstags von 10 bis 18 Uhr und freitags von 14 bis 18 Uhr geöffnet und soll, so die Hoffnung der Kunstschaffenden, durch die „Grasberger Herbstateliers“ noch bekannter werden.
Während Walburga März Einblicke in die „Rakel-Technik“ geben will und ihre „Bitumen-Bilder“ präsentiert, zeigt Gudrun Kreienmeyer Objekte aus Alabaster und Speckstein und gibt umfangreiche Auskünfte über unterschiedliche Techniken in der Fotografie. Neuling im Kreis der Aussteller ist Jörg Masslow. Er lädt ein in sein Atelier in der Meinershauser Straße 83 und zeigt den Besuchern seine umfangreiche Holzkunst. Dazu gehören diverse Objekte, Schneidebretter, Messerblöcke und Tabletts aus dem nachwachsenden Rohstoff.
Bunte Vielfalt
Insgesamt sind die „14. Grasberger Herbstateliers“ wieder von einer bunten Vielfalt geprägt. Von der Holz- und Goldschmiedekunst, über Mode, Malerei, Collagentechniken, Fotografie, Keramik und Druckgrafik bis hin zu kreativem Papierdesign reicht das Programm der Kunsthandwerkerinnen. Allen gemeinsam ist die große Freude an ihrem künstlerischen Tun und sie hoffen auf zahlreiche interessante Begegnungen und Gespräche mit möglichst vielen Besuchern. Bei einigen Künstlerinnen können die Gäste sogar selber ihr Können ausprobieren. So bietet Yvonne Otto auch in diesem Jahr das Drehen an der Töpferscheibe an. Die Rohlinge können im Anschluss von ihr gebrannt werden und zu einem späteren Zeitpunkt kostenlos abgeholt werden. Kristin Gezorreck, die unter anderem gerne großformatige Bilder auf dem Boden malt, hat sich etwas Besonderes überlegt. Alle, die den Weg in ihr Atelier In der Wörpedorfer Straße 3 finden, nehmen an einer Verlosung teil. Die Gewinnerin oder der Gewinner erhält als Preis einen individuellen Malkurs. Auf der Webseite www.grasberger-kunstwerker.de/grasberger-herbstateliers/ sind in einem farbigen Flyer sämtliche Ateliers einschließlich der Anfahrtswege zu finden.


