Patrick Viol

Bessere Energiebilanz -  Integriertes Energetisches Quartierskonzept

Ritterhude (eb). Die Gemeinde Ritterhude startet zusammen mit den Osterholzer Stadtwerken ein integriertes energetisches Quartierskonzept für ein etwa 60 Hektar großes Wohngebiet mit 2.500 Einwohnern. Beide Partner wollen die örtliche Energiebilanz verbessern.
Das größte Potential für eine langfristige Verringerung der Kohlendioxid-Emissionen ist im Bereich privater Gebäude vorhanden.
Das Untersuchungsgebiet liegt im Bereich der zwischen 1950 und 1980 entstandenen Siedlungsgebiete im Bereich „Mühlenberg“, das Wohnquartier „Am Großen Geeren mit Seitenstraßen“ sowie das sogenannte „Bäumeviertel“ zwischen „Neue Landstraße“ und der B74.
Das Projekt wird von den Büros BPW baumgart + partner, KEEA Klima- und Energieeffizienzagentur und der DSK Deutsche Stadtentwicklungsgesellschaft durchgeführt. Die Planungsbüros werden die Gebäude analysieren und Maßnahmen vorschlagen, um die Energie- und Wärmeverbräuche im Quartier zu senken und die Kohlendioxid-Emissionen zu verringern.
Das Projekt soll eine Vorbildwirkung haben und Beispiele sowie Umsetzungsmöglichkeiten zeigen, die Bürgerinnen und Bürger bei der energetischen Sanierung ihrer Häuser verwenden und Kommunen auf weitere Wohnquartieren übertragen können.
Von Freitag, 26. April bis Montag, 29. April werden Mitarbeiter der beauftragten Büros, auch während des Wochenendes, vor Ort Bestandsaufnahmen durchführen.
Bei den Erhebungen werden keine Privatgrundstücke betreten oder Privatinformationen eingeholt. Die Mitarbeiter können sich bei Bedarf durch Personalausweis ausweisen.
Es werden beispielsweise der Gebäudezustand, die Gebäudenutzung oder der Zustand des öffentlichen Raumes aufgenommen. Der Baubestand wird fotografisch erfasst.
Zu den aufgenommenen Gebäudedaten gehören das Baujahr, die Bauweise, Anzahl der Geschosse, Material und Zustand der Fassade und des Daches, vorhandene Photovoltaik- und Solaranlagen sowie die städtebauliche Qualität des Quartiers.
Es soll ein mit KfW-Mitteln gefördertes Quartiersmanagement eingerichtet werden, das Energie- und Sanierungsberatungen anbietet. Neben der Beratung sind Bürgerversammlungen geplant, auf denen die Bewohner des Gebietes über energetische Sanierungsmaßnahmen sowie Nutzungsmöglichkeiten regenerativer Energien informiert wer-den.
Auf der Grundlage des integrierten energetischen Sanierungskonzeptes kann das Untersuchungsgebiet als städtebauliches Sanierungsgebiet durch Ratsbeschluss festgesetzt werden. Neben der Senkung der Energiekosten haben die Eigentümer dann auch finanzielle Vorteile, weil sie einen Teil der energetischen Sanierungskosten von der Steuer absetzen können.


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