

Lilienthal. Gemäß dem Motto „Deine Zukunft startet hier“ wollen regionale Betriebe wieder ihre Ausbildungsangebote vorstellen und potenzielle Bewerber ansprechen. Ein engagiertes Organisationsteam kümmert sich seit Monaten mit viel Herzblut um die Vorbereitung der Messe.
Aussteller, die planen einen Stand auf der Veranstaltung zu buchen, sollten sich sputen. Zwar läuft die Anmeldefrist erst am 1. August ab, doch erfahrungsgemäß sind die rund 25 Plätze schnell vergeben. Andrea Vogelsang verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass das Windhundprinzip gelte und Anträge nach ihrem zeitlichen Eingang berücksichtigt würden. Man achte aber auch auf einen guten Branchenmix, um den Schülern ein möglichst breites Spektrum an Ausbildungsbetrieben anbieten zu können.
Berührungsängste abbauen
Die Messe bietet nicht nur Schülerinnen und Schülern der neunten und zehnten Klassen sowie der Oberstufe der IGS die Chance, sich wertvolle Informationen für ihr berufliches Leben einzuholen. Die Organisatoren weisen eindrücklich darauf hin, dass die Türen auch Teilnehmern aus anderen Schulen offenstehen. Gerne dürfen sich auch die Eltern oder Erziehungsberechtigte der jungen Menschen bei einem Messerundgang informieren. Nach wie vor bestehe eine große Notwendigkeit für eine Veranstaltung dieser Art. Der Fachkräftemangel mache auch vor Lilienthal nicht halt und zahlreiche Betriebe suchen händeringend nach qualifizierten Mitarbeitern.
Viele Unternehmen wollen selbst ausbilden. Gunda Gefken, Mitorganisatorin und Inhaberin des Futterhauses in Falkenberg: „Ich beschäftige mich gerne mit jungen Leuten und freue mich immer, wenn die Auszubildenden bei uns aus der Region kommen.“ Die Ausbildungsfirmen investieren viel Zeit, Geld und Know-how in ihre zukünftigen Fachkräfte und sichern damit nicht zuletzt ihren Wirtschaftsstandort.
Den Jugendlichen bietet der Tag in der IGS die Möglichkeit, ohne große Hürden direkt mit den Verantwortlichen der Unternehmen ins Gespräch zu kommen. Sie können Fragen stellen, Kontakte knüpfen und an den Ständen die eine oder andere praktische Erfahrung machen. So konnte im letzten Jahr bei einem Landschaftsgärtner die Geschicklichkeit auf einem Minibagger getestet, bei einem Goldschmied die Feinmotorik ausprobiert und bei einem Bäcker eigene Kekse produziert werden. Auf der Messe werden immer auch einmal Praktikumsplätze vergeben oder Ferienjobs für die Schulferien vermittelt.
Organisatorisches
Die Ausbildungsmesse „Zukunftsblick 2026“ findet am Sonnabend, 19. September, von 10 bis 15 Uhr statt und startet mit einer Begrüßung durch Bürgermeister Kim Fürwentsches. Betriebe, die sich mit einem Stand beteiligen wollen, können sich unter folgender E-Mail-Adresse melden: info@ausbildung-lilienthal.de. Die Teilnahmegebühr beträgt 99 Euro. Die Organisatoren laden alle Aussteller zu einem Vorbereitungstreffen am Mittwoch, 26. August, um 19:15 Uhr in den Schroeter-Saal (Murkens Hof) ein, um Fragen zu klären und den Ablauf der Veranstaltung vorzustellen. An einem gesonderten Stand wollen Schülerinnen und Schüler des 13. Jahrgangs während der Messe wieder Getränke und kleine Snacks zugunsten des Abi-Balls verkaufen. Weitere Informationen sind unter www.ausbildung-lilienthal.de erhältlich.



