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Astronomietag bei der AVL

Lilienthal (eb). Die Astronomische Vereinigung Lilienthal (AVL) nimmt erneut am bundesweiten Astronomietag teil und lädt Interessierte zu einem Vortrag ein.

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Das Thema des bundesweiten Astronomietags lautet „Faszinierende Mondwelten im Sonnensystem“. Den passenden Vortrag hält Gerald Willems. Foto: eb

Das Thema des bundesweiten Astronomietags lautet „Faszinierende Mondwelten im Sonnensystem“. Den passenden Vortrag hält Gerald Willems. Foto: eb

Am Samstag, 1. Oktober findet erneut der Bundesweite Astronomietag stattfinden. An diesem Tag bieten Sternwarten, Vereine, Planetarien, Forschungsinstitute und Amateur-Astronominnen zahlreiche Aktivitäten an. Damit soll Interessierten die Möglichkeit geboten werden, einmal selbst den Sternhimmel live erleben zu können. Koordiniert wird dieVeranstaltung von der Vereinigung der Sternfreunde (VdS). Auch in diesem Jahr wird sich die Astronomische Vereinigung Lilienthal, wie in allen vorangehenden Jahren, mit einem Beitrag dazu beteiligen.

Der erste Astronomietag fand am 23. August 2003 anlässlich einer spektakulären Marsopposition statt. Seit dem ist dieser Termin einmal im Jahr gesetzt. Die AVL lädt ebenfalls traditionsgemäß zum Beobachten in die eigenen Sternwarten in Wührden ein. „Auch dieses Mal wollen wir wieder mit dem Equipment unserer Sternwarten und dem der AVL-Mitglieder einen Blick zum Nachthimmel anbieten“, sagt der Vorsitzende Gerald Willems. Dazu werden verschiedene Mitglieder der AVL ihre eigenen Geräte zur Beobachtung zusätzlich bereitstellen.

 

Faszinierende Mondwelten

 

Das Thema dieses Astronomietags wird „Faszinierende Mondwelten im Sonnensystem“ sein. Dazu wird es einen Vortrag von Gerald Willems geben. Sollten wegen schlechten Wetter keine Beobachtungen möglich sein, findet der Vortrag trotzdem statt.

Anfang Oktober kann man die Sommersternbilder zum Abend noch im Südwesten auffinden. Die Sternbilder Schwan, Leier und Adler stehen sogar noch hoch am Himmel. Deren drei Hauptsterne Deneb, Wega und Atair bilden das sogenannte „Sommerdreieck“. Bei dunklem Himmel sieht man hier das Band der Milchstraße. Im Südosten ist bereits das „Herbstviereck“ aufgegangen. Es setzt sich aus drei Sternen des Sternbildes Pegasus und einem Stern des Sternbilds Andromeda zusammen. Im weiteren Verlauf der Nacht gehen die Sommersternbilder im Westen unter, die Herbststernbilder passieren die Südrichtung und im Osten treten die Wintersternbilder über den Horizont. Wer bis nach Mitternacht durchhält, kann sogar den Himmelsjäger Orion begrüßen. „Es sollte also einiges zu sehen geben - Voraussetzung ist natürlich, dass uns das Wetter wohlgesonnen ist“, sagt Willems. „Aber auch bei bedecktem Himmel werden wir gerne Besucher empfangen und die Technik unserer Sternwarten erläutern. Den Vortrag zum Thema bringen wir in jedem Fall.“


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