

Niedersachsen. Hans-Joachim Lenke, Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen, hat zum 1. Januar turnusgemäß den Vorsitz der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen e. V. (LAG FW)übernommen. Der Theologe folgt auf Kerstin Tack, Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Niedersachsen e. V., die das Amt im vergangenen Jahr innehatte. Stellvertretender Vorsitzender ist Rifat Fersahoglu-Weber, Vorstandsvorsitzender des Arbeiterwohlfahrt Bezirksverbands Braunschweig e. V.
Soziale Leistungen auf der Kippe
„Politisch wird es ein wichtiges Jahr. Im September finden die Kommunalwahlen statt und damit auch ein erster Stimmungstest für die nächste Landtagswahl. Aufgrund der finanziellen Schieflage vieler Kommunen stehen zahlreiche freiwillige soziale Leistungen auf der Kippe. Diese sind jedoch essenziell für ein gelingendes Zusammenleben vor Ort. Davon sind wir fest überzeugt“, sagt Lenke. Mit dem Jahresmotto „Für ein gelingendes Zusammenleben“ wolle die LAG FW deshalb ein Zeichen setzen und sich verstärkt für kommunale Angebote einsetzen.
Lenke betont, dass die Mitgliedsverbände der LAG FW – Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonisches Werk, Jüdische Wohlfahrt und der Paritätische Wohlfahrtsverband – in Niedersachsen heute mehr denn je unverzichtbar für sozialen Frieden und Demokratie seien. „Als LAG FW leisten wir einen zentralen Beitrag für ein gelingendes Zusammenleben – dort, wo das Leben spielt, wo Sorgen und Freude aufeinandertreffen“, so Lenke.
„Unser Ziel bleibt eine gerechte und nachhaltige Zukunft, in der sich die LAG FW auch in den kommenden Jahrzehnten als treibende Kraft für sozialen Fortschritt in ganz Niedersachsen bewährt“, sagt Lenke abschließend.
Hintergrund
Die LAG FW prägt das soziale Gesicht Niedersachsens. Sie vertritt mehr als 8 000 soziale Organisationen, beschäftigt über 300 000 Menschen und mobilisiert mehr als 500 000 Ehrenamtliche. Gemeinsam übernehmen die Mitgliedsverbände Verantwortung in zentralen gesellschaftlichen Bereichen: Pflege und Gesundheit, Inklusion, Jugendhilfe, Arbeitsmarktpolitik, Beratung und Gemeinwesenarbeit, Kindertagesstätten sowie Freiwilligendienste.




