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Mareike Kerouche

Vermeintlicher Wolfsangriff

Nindorf (dcl). Entsetzen bei Heiko und Leonie Sticht: Mitten in der Nacht wurde eines ihrer Schafe gerissen. Handelt es sich dabei um einen Wolfsangriff?
Voller Entsetzen musste die 19-jährige Hobbyschäferin Leonie Sticht feststellen, dass vermeintlich ein Wolf eines ihrer Schafe gerissen hat. Foto: dcl

Voller Entsetzen musste die 19-jährige Hobbyschäferin Leonie Sticht feststellen, dass vermeintlich ein Wolf eines ihrer Schafe gerissen hat. Foto: dcl

Nindorf (dcl). Mit Entsetzen berichtet Landwirt Heiko Sticht seiner Tochter Leonie am Samstagmorgen von einem vermeintlichen Wolfsriss auf ihrer Weide. In der Nacht von Freitag auf Samstag tötet ein Wolf ein Schaf und verletzte ein weiteres sehr schwer durch einen Flankenbiss - und das nur wenige Meter von den Häusern entfernt.
Die 19-jährige Hobbyschäferin hielt dies zuerst für einen schlechten Scherz ihres Vaters, bis sie auf der Weide die traurige Gewissheit erhielt. Auf der Weide, auf der sie seit Monaten die drei Schafe aufzog, um sie an diesem Wochenende weiter zu verkaufen.
Auch der Wolfsbeauftragte, Olaf Kuball, machte sich vor Ort ein Bild von der Situation und entnahm DNA-Proben. Das Ergebnis der Proben ist noch abzuwarten, allerdings stellte Kuball außerdem Pfotenabdrücke und einen Kehlbiss fest, wodurch der Wolf ziemlich sicher als Täter identifiziert werden konnte.
Sorge bereitet den Bewohnern, dass der Wolf die Schafe nur etwa 20 Meter von den umliegenden Wohnhäusern entfernt anfiel, bevor er eins der Schafe über die gesamte Weide zerrte.
„Vielleicht sollte bald mal etwas passieren, jetzt wo sich der Wolf noch nicht einmal mehr davor scheut, in direkter Nähe zu den Dörfern, Häusern und Menschen die Tiere anzugreifen“, meint Heiko Sticht.


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