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Forschen auf dem Schulhof

Die NABU Umweltpyramide hat ein Projekt gestartet, das Naturforschung und Umweltschutz an Grundschulen stärkt. Lehrkräfte wurden geschult und Schulen mit Mikroskopen sowie Forscherausrüstung ausgestattet.

 

Mit viel Spaß geht es an die Forscherfrage: Wir viele Beine hat eine Kellerassel?

Mit viel Spaß geht es an die Forscherfrage: Wir viele Beine hat eine Kellerassel?

Bild: Eb

Bremervörde. Auf Grundlage von Mikroskopier-AGs hat die NABU Umweltpyramide in einem von der Niedersächsischen Bingo Umweltstiftung (NBU) geförderten Projekt Angebote für Grundschulen entwickelt, um Kindern auch an ihrer Schule inspirierende Momente mit der Natur zu ermöglichen. In mehreren Veranstaltungen wurden zehn Lehrkräfte von sechs Grundschulen darin fortgebildet und gestärkt, durch selbstbestimmtes, entdeckendes Lernen die Neugier und den Forschergeist der Kinder nachhaltig anzuregen. Auch konnten den Schulen jeweils 13 hochwertige Stereo-Mikroskope, passende Literatur sowie Becherlupen, Pinzetten und viele andere Materialien als Forscherausrüstung für die AGs übergeben werden. Im Laufe des folgenden Schuljahres stehen darüber hinaus Fördergelder der NBU und fachliche Unterstützung durch den NABU zur Verfügung, um den Kindern die Umsetzung von Ideen zur Förderung der Natur auf ihren Schulhöfen zu ermöglichen.

Die Projektidee „Von klitzeklein zu riesengroß“ wurde von Bettina Schroeder als pädagogische Leiterin der NABU Umweltpyramide entwickelt, um Grundschulen im Ganztag die Einführung von Natur-AGs zu ermöglichen. „Natürlich kam uns als Umweltbildungszentrum auch der Wunsch auf, die Grundschulen bei der Umsetzung des Ganztags zu unterstützen“, so die Biologin. „Mit einer NABU-AG, die wir an einer Schule gestalten, würden wir nur einige Kinder erreichen – mit einem Projekt werden dagegen in sechs Grundschulen Natur-AGs entstehen und die Lehrkräfte können ihre Erfahrungen und sämtliche Materialien mit in den restlichen Unterricht und ins Kollegium einbringen.“ Mit diesen Chancen und der Unterstützung zur Schulhofumgestaltung wirkt das Projekt jeweils in die gesamte Schule hinein, jedes Kind und auch die Natur können davon profitieren.

Nachdem die Lehrkräfte sich in einer Fortbildung mit den Mikroskopen und den damit verbundenen Möglichkeiten beschäftigt haben, trafen sie sich wieder zu den Themen „Umweltpädagogik und Naturschutz“. Mit viel Spaß haben die Teilnehmenden die Anregungen von Bettina Schroeder selbst ausprobiert, wie etwa einen Baum ganz genau zu ertasten oder zu entdecken, wie viele Grüntöne es in der Natur gibt. Anschließend entstand eine Ideensammlung, welche Naturelemente sich auf einem Schulhof verwirklichen lassen.

„Kollegiale Unterstützung und ein regelmäßiger Austausch sind natürlich auch vorgesehen, so dass aus den Erfahrungen aus dem Projekt heraus eine Broschüre entstehen wird, die dann allen interessierten Schulen zur Verfügung gestellt werden kann“, so Schroeder.


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