Mareike Kerouche

Die 50er Jahre Sonderausstellung im Heimathaus Kutenholz

Bilder
Heinz Hauschild, Heinz Rörup und Frank Hoferichter (v.l.) zeigen in der Sonderausstellung im Heimathaus Kutenholz, dass die 1950er Jahre auch ihre genussvollen Seiten hatten.  Foto: ls

Heinz Hauschild, Heinz Rörup und Frank Hoferichter (v.l.) zeigen in der Sonderausstellung im Heimathaus Kutenholz, dass die 1950er Jahre auch ihre genussvollen Seiten hatten. Foto: ls

Kutenholz. Die Heimatfreunde im Museum des Heimathauses Kutenholz sind immer wieder bemüht, etwas Besonderes auf die Beine zu stellen. Aktuell präsentieren sie eine Sonderausstellung zum Thema „Die 1950er Jahre.“
Mitorganisator dieser sehenswerten Ausstellung Heinz Rörup formuliert diesen Zeitraum wie folgt: „Die 1950er Jahre waren sehr prägend für uns. Einerseits war man dabei, den Staat nach dem Krieg wieder aufzubauen. Andererseits war das die Zeit des Beginns des Wirtschaftswunders.“ Also eine ziemliche Bandbreite von „Wir haben überlebt“ bis „Wir können uns wieder etwas leisten.“ Das spiegelt sich natürlich in den Gebrauchsgegenständen bis hin zu Neubauten, Pkws und auch landwirtschaftlichen Maschinen wieder. Auch die Unterhaltungsindustrie wurde wieder aktiv. Der Rock ‚n‘ Roll etablierte sich in Deutschland und die Königin Elisabeth II. wurde gekrönt.
Auch das Dorf Kutenholz war in Aufbruchsstimmung. Zeitdokumente und Fotos aus der Zeit lassen bei älteren Besuchern Erinnerungen wach werden.
Die Heimatforscher Heinz Hauschild, Heinz Rörup und Frank Hoferichter haben viel Zeit und Energie in die Ausstellung gesteckt, um entsprechende Original-Dokumente und Gegenstände aus der Zeit zusammenzutragen. Viel Unterstützung erhielten sie dabei durch Joachim Löhn aus Bliedersdorf, der eine sehr umfangreiche Sammlung besitzt, die er den Heimatfreunden in Kutenholz gern zur Verfügung stellt.
Angefangen vom Nierentisch und Cocktailsesseln über Drehaschenbecher, sogenannten „Rauchverzehrern“ bis hin Blumenhocker und alten Fotoapparaten. Die waren damals noch analog, soll heißen, mit Rollfilm für maximal zwölf Bilder in Schwarz-Weiß. Bestimmt auch spannend für die jüngere Generation, die so zu sehen bekommt, dass ein Leben auch ohne digitale Technik möglich war.
Die Ausstellung kann jederzeit nach telefonischer Voranmeldung besichtigt werden. Mit fachkundigem Wissen führen dann Heinz Hauschild unter Telefon 04762/1751 oder Heinz Rörup unter 04762/1345 gern durch die kostenfreie Ausstellung. Spenden werden aber gern angenommen.


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