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Heizkosten in den Griff bekommen

(djd). In den öffentlichen Diskussionen wird die Energieeffizienz privater Haushalte oft alleine am Thema Stromverbrauch festgemacht. Dabei geht der weitaus größte Anteil an der Energiebilanz von Haushalten zu Lasten von Heizwärme und Warmwasser, die dort stolze 85 Prozent des Energieverbrauchs ausmachen.

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Wer bewusst heizt und wichtige Tipps beachtet, kann seine jährlichen Energiekosten senken, ohne dafür große Investitionen tätigen zu müssen. Foto: djd/Techem

Wer bewusst heizt und wichtige Tipps beachtet, kann seine jährlichen Energiekosten senken, ohne dafür große Investitionen tätigen zu müssen. Foto: djd/Techem

„Verbraucher sollten daher nicht nur an Energiesparlampen und effiziente Elektrogeräte denken, sondern auch das Einsparpotential im Bereich der Wärmeversorgung im Blick haben. Schon mit leicht umzusetzenden Tipps und Tricks lässt sich der Energieverbrauch in diesem Bereich deutlich reduzieren“, weiß Energieberater Oliver Rausch von Techem, dem Experten für Energiemanagement in Immobilien. Unter www.cleverheizen.info gibt er praktische Ratschläge für Verbraucher, eine Auswahl davon gibt es hier.
 
Raumtemperatur senken
 
Schon eine um ein Grad niedrigere Raumtemperatur spart zum Beispiel durchschnittlich rund sechs Prozent Energie. Dieser Wert zeigt, wie wichtig es ist, bewusst zu heizen und wirklich nur die Räume warm zu halten, in denen man sich auch tatsächlich regelmäßig aufhält. Allerdings: Kälter als 16 °C sollte auch im Winter kein Raum sein, sonst droht Schimmelgefahr.Die Türen sollten geschlossen bleiben, um nicht Räumlichkeiten mitzuheizen, in denen sich nur selten jemand befindet. Ist niemand zuhause, sollte die Heizung entsprechend gedrosselt, allerdings niemals ganz ausgeschaltet werden. So hält sich eine gewisse Grundwärme, und anschließend muss nicht ein völlig ausgekühlter Raum neu aufgeheizt werden. Buchstäblich auch im Schlaf lässt sich wertvolle Energie und damit Geld sparen, denn nachts darf die Wohnung deutlich kühler sein als am Tag, die Heizung kann herunter gedreht werden.
 
Abstand halten
 
Möbel, Vorhänge und Co. wirken direkt vor den Heizkörpern isolierend und sollten mindestens zwei Handbreit Abstand haben, sonst wird unnötig Energie verbraucht, und der Raum trotzdem nicht warm. Aus diesem Grund sollte auch der Heizkörper im Badezimmer nicht als permanenter Handtuchhalter oder Wäschetrockner dienen.
 
Entlüften der Heizkörper nicht vergessen
 
Auch das Entlüften der Heizkörper sollte man nicht vernachlässigen. Wenn der Heizkörper gluckert, ist es dafür höchste Zeit. Nur wenn das Wasser darin ungestört zirkuliert, ist eine optimale Energieausnutzung gewährleistet, und der Heizkörper wird gleichmäßig warm. Der Warmwasserverbrauch lässt sich ebenfalls mühelos reduzieren. Wer auf sparsame Armaturen achtet, sich mit kaltem Wasser die Hände wäscht oder beim Einseifen unter der Dusche das Wasser abstellt, minimiert nicht nur seine Energieausgaben, sondern schont auch die Umwelt und das Klima.


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