

Osterholz-Scharmbeck. Anlass seien Berichte von Anwohnerinnen und Anwohnern über Beleidigungen, sexuelle Belästigungen und mutmaßliche Drogenkriminalität.
Bereits im Februar hatte die Fraktion einen Fragenkatalog an die Stadtverwaltung gerichtet. Aus den Antworten gehe hervor, dass es in dem betreffenden Bereich überdurchschnittlich häufig zu Polizeieinsätzen komme. Nach Angaben von Anwohnern rücke die Polizei allerdings oftmals nur bei einer akuten Gefahrensituation aus.
Aus Sicht der CDU besteht zudem Verbesserungsbedarf bei der Koordinierung und beim Informationsaustausch zwischen den zuständigen Stellen. Die Stadtverwaltung habe angekündigt, vergleichbare Entwicklungen künftig im Präventionsrat zu thematisieren.
„Dass es dafür erst einer Anfrage der CDU-Fraktion bedurfte, zeigt, dass Hinweise aus der Bevölkerung künftig früher aufgegriffen und im Gesamtzusammenhang bewertet werden müssen“, erklärt die Fraktion.
Auch ein jüngster Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften in der Beckstraße habe den Bereich erneut in den Fokus gerückt. Unabhängig von der Brandursache zeige der Einsatz nach Ansicht der CDU, wie wichtig die Zusammenarbeit der zuständigen Stellen sei.
„Die Menschen erwarten Lösungen – keine Zuständigkeitsdebatten“, betont die Fraktion. Die Stadt müsse eine koordinierende Rolle übernehmen und Polizei, Landkreis, Präventionsrat sowie weitere Beteiligte zusammenbringen.
Die CDU-Fraktionsvorsitzende und Bürgermeisterkandidatin Marie Jordan erklärt, Hinweise aus der Bevölkerung müssten ernst genommen und Entwicklungen frühzeitig erkannt werden. Es gehe nicht um Schuldzuweisungen, sondern um gemeinsame Lösungen und eine nachhaltige Stärkung des Sicherheitsgefühls.
Die Fraktion will das Thema weiterhin im zuständigen Fachausschuss begleiten und sich für eine aufmerksame Beobachtung der Entwicklung in der Beckstraße einsetzen.


