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Viel Spaß und Bewegung

Der erste Pennigbüttler Mo(o)rgenlauf fand endlich statt und die Resonanz hätte nicht besser sein können.

Pennigbüttel. „Es hat viel Spaß gemacht, vielen Dank für die tolle Organisation“, und „Herzlichen Dank an die Organisatoren, alles hat gepasst – das schreit nach einer Wiederholung!“ und weitere Varianten dieser Nachrichten sammelten sich im Anschluss an den Mo(o)rgenlauf in der WhatsApp-Gruppe, die extra eingerichtet wurde.

 

Der Weg zum Lauf

 

Ideengeberin war Yvonne Behrens. Zweimal wollte sie in den letzten beiden Jahren am Osterholz-Scharmbecker Stadtlauf teilnehmen, doch wurde der jedes Mal kurzfristig abgesagt. Doch dann kam ihr die Idee: Warum nicht selbst ein Laufevent in Pennigbüttel ausrichten?

Nicht umsonst heißt das Motto Pennigbüttels: „Bi us geit wat!“, und so setzte sich Yvonne Behrens mit Ortsvorsteherin Martina Kunst zusammen. „Ich fand die Idee großartig, denn in diesem Jahr feiert der Verein ProPennigbüttel zehnjähriges Bestehen, und wir wollen das mit zehn Events in Pennigbüttel gebührend feiern“, sagt Martina Kunst. Behrens und Kunst holten dann noch den Verein ProPennigbüttel mit ins Boot, der SV Komet Pennigbüttel war mit Marvin Fazzone vertreten und half mit den benötigten Versicherungen, Niels Meyring steuerte sein Wissen bei, Sabrina Oltmann ihre Unterstützung und Lauftherapeut Frank Wooßmann beriet mit seinen Laufkenntnissen. Das schlagkräftige Orga-Team war geboren.

 

Die Vorbereitungen

 

An alles wurde gedacht: Sponsoren wurden eingeworben, etwa der Abfall-Service Osterholz, der große Mülltonnen, die an kritischen Stellen als Wegweiser für die Läufer dienten, zur Verfügung stellten, die Osterholzer Stadtwerke und die Volksbank Osterholz-Bremervörde wurde als Unterstützer gewonnen, von Hollenbeck kamen Tische und Bänke für das gemeinsame Frühstück auf dem Dorfplatz, und Marktkauf stellte Getränke und Obst für die Läufer, sowie einen Kühlwagen für die wichtigste Zutat des Morgens, das Frühstück, bereit. Das wiederum kam von der Bäckerei Behrens.

Nachdem eine schöne, etwa zwei Kilometer lange Strecke durch die Ortschaft und das angrenzende Moor gefunden war, konnte ins Detail gegangen werden.

„Wir wollten Pennigbüttel bewegen“, erklärt Martina Kunst. Daher sollten nicht nur sportliche Läufer angesprochen werden, sondern auch Geher, Walker, Spaziergänger jeden Alters und körperlicher Verfassung. Das Einzige, was zählte, waren die zurückgelegten Runden, die an einem Tisch hinter dem Vereinsheim anhand der Startnummern akribisch gezählt wurden.

 

Der Lauf

 

Über einhundert Teilnehmer gingen zwischen 6 und 9 Uhr morgens an den Start, darunter auch elf Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Pennigbüttel, die ihre Runden unter Atemschutz-Geräten drehten. Als sich die Brandschützer auf die Strecke begaben, hatte Stadtbrandmeister Jörg Bernsdorf bereits seine Runden gedreht. Auch die U-14-Mannschaft des SV Komet Pennigbüttel war dabei, und ein Unternehmen hatte gar allen Betriebsangehörigen, die an dem Mo(o)rgenlauf teilnahmen, auf Vorlage der Teilnehmerurkunden zwei Zeitstunden auf das Arbeitszeitkonto gespendet.

 

Siegerehrung

 

Erwin Kosloski wurde mit knapp 81 Jahren als ältester Teilnehmer geehrt und der neunjährige Timon Frank erhielt einen Preis für seine Laufleistung von fünf Runden, also 10 Kilometern.

Sina Prigge und Annika Stolle kamen bei den Frauen mit jeweils 13 Runden (26 Kilometer) auf den ersten Platz. Bei den Männern holten sich Thomas Bonasky und Sebastian Anders mit jeweils 17 Runden (34 Kilometer) den Titel.


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