

Ritterhude. Digitale Angriffe passieren oft nicht im Verborgenen, sondern mitten im Alltag – und bleiben dennoch häufig unerkannt. Die Gleichstellungsbeauftragten der Gemeinden Ritterhude und Schwanewede sowie des Landkreises laden für Mittwoch, 29. April, zu einem gemeinsamen Vortragsabend ins Rathaus Ritterhude ein. Beginn ist um 19 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr.
Unter dem Titel „Digitale Gewalt: Klick für Klick über die Grenze hinaus“ geht es um die oft schwer zu ziehende Linie zwischen hitziger Online-Diskussion und gezielter Grenzüberschreitung. Referentin ist Andreas Vogelsang, die als IT-Dozentin sowie Datenschutz- und Gleichstellungsbeauftragte tätig ist.
Zwischen Alltag und Angriff
Vogelsang macht deutlich, dass digitale Gewalt kein fernes Phänomen ist, sondern häufig im direkten Umfeld stattfindet. Anhand konkreter Praxisbeispiele aus ihrer beruflichen Erfahrung zeigt sie, wie unterschiedlich die Erscheinungsformen sein können – von beleidigenden Nachrichten bis hin zu systematischen Übergriffen.
Im Fokus stehen dabei zentrale Fragen: Wo beginnt digitale Gewalt? Welche Motive treiben Täter an? Und wie lassen sich typische Muster erkennen?
Schutz und Zivilcourage im Netz
Neben der Analyse von Täterstrategien vermittelt der Vortrag auch konkrete Handlungsmöglichkeiten. Thematisiert werden Schutzmaßnahmen, Formen der Zivilcourage im Internet sowie die Bedeutung des eigenen Verhaltens im digitalen Raum.
„Digitale Räume müssen für alle sicher sein“, betonen die Initiatorinnen. Ziel der Veranstaltung ist es, über Risiken aufzuklären und Menschen darin zu bestärken, Grenzüberschreitungen nicht hinzunehmen.
Der Vortrag richtet sich an alle Interessierten, die ihre digitale Souveränität stärken und aktiv zu einem respektvollen Miteinander im Netz beitragen möchten.
Der Eintritt ist frei. Aufgrund begrenzter Plätze ist eine Anmeldung per E-Mail an gleichstellung@ritterhude.de erforderlich.




