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Unbekannter verletzt Kater mit Schusswaffe

Seebergen (akl). In Seebergen soll es zu schwerer Tierquälerei gekommen sein. Im Kopf eines Katers fand man sogar ein Projektil.

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Ein Unbekannter hat diesem Kater in Lilienthal in den Kopf geschossen.

Ein Unbekannter hat diesem Kater in Lilienthal in den Kopf geschossen.

Der Ortsteil Seebergen liegt südöstlich vom Kernbereich der Gemeinde Lilienthal und ist ländlich geprägt. In der Bergstrasse gibt es viele Einfamilienhäuser auf großzügigen Grundstücken. Ein Ort, an dem es sich leben lässt. Getrübt wird die Idylle aktuell durch Vorkommnisse, die Tierfreundinnen regelrecht Angst machen. Ein Bewohner schilderte dem Anzeiger Ereignisse aus den letzten Monaten von Tierquälerei der übelsten Art. So sei eine Katze eines Abends laut schreiend nach Hause gekommen. Der Schwanz war unnatürlich abgewinkelt, das Tier völlig verstört. In der Tierklinik kam man zu dem Schluss, dass die Katze in einem engen Käfig eingesperrt worden sein musste und der Schwanz mit einem schweren Gegenstand mehrfach malträtiert wurde. Das Tier überlebte. Der Schwanz musste allerdings amputiert werden.

 

Kater durchlebt schwere Zeit

 

Noch heftiger hat es einen hübschen schwarzen Kater erwischt. Erst hatte er wohl eine durch Gift getötete Ratte gefressen und sich damit selber vergiftet. In der Klinik wurde dies nachgewiesen. Dank vieler Medikamente konnte das Tier gerettet werden, entwickelte aber so starke Entzündungen im Maul, dass eine Operation mit Betäubung geplant werden musste. Kurz vor dem Termin kam der Kater mit einer blutenden Stirn zu seinem Besitzer von einem Freigang zurück. Die Blutung direkt über einem Auge konnte gestillt werden. Zu diesem Zeitpunkt war die Ursache der Verletzung unklar. In der Tierklinik wurde die Katze für die bevorstehende Zahn-OP geröntgt. Dabei wurde von den Tierärzten das Projektil aus einer Schusswaffe entdeckt und entfernt. Der Fall wurde bei der Polizei zur Anzeige gebracht. Auch diesen Vorfall hat der Kater überlebt, er muss aber weiterhin mehrmals täglich mit Medikamenten versorgt werden. Der Besitzer hat bereits bis heute einen fünfstelligen Euro Betrag für seine Tiere aufwenden müssen.

 

Täter unbekannt

 

Wer hinter den Attacken mit Rattengift und vor allem für den Gebrauch einer Schusswaffe verantwortlich war, ist bis heute nicht ermittelt. Der Tierhalter hat große Angst um seine Schützlinge und hofft, dass der oder die Täter noch ermittelt werden können. Sachdienliche Hinweise können an die Redaktion geschickt werden. Sie werden dann an Halter des verletzten Katers weitergeleitet, der eine Belohnung ausgestellt hat.


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