Seitenlogo
red

Tödlicher Unfall

Bei einem Unfall am Bahnübergang wurde ein Mann von einem Regionalzug erfasst.

Der Bahnübergang musste während der Arbeiten von Polizei und Feuerwehr mehrere Stunden gesperrt werden. Foto: Feuerwehr Osterholz-Scharmbeck

Der Bahnübergang musste während der Arbeiten von Polizei und Feuerwehr mehrere Stunden gesperrt werden. Foto: Feuerwehr Osterholz-Scharmbeck

Osterholz-Scharmbeck. Die Ortsfeuerwehr Osterholz-Scharmbeck wurde am Dienstagabend um 20.27 Uhr mit dem Alarmstichwort „Person unter Zug“ zum Bahnübergang der Bremer Straße gerufen. Vor Ort bestätigte sich die Lage. Ersten Ermittlungen zufolge wurde ein 55-jähriger Mann, der aus noch ungeklärten Gründe die Gleise trotz geschlossener Schranken betrat, von einem Regionalzug erfasst. Die Feuerwehr sicherte gemeinsam mit der Polizei den Bahnübergang ab und sperrte ihn für die Unfallaufnahme. Für die betroffene Person kam leider jede Hilfe zu spät. Der Mann verstarb noch am Unfallort.

Nachdem die Gleise gefahrlos betreten werden konnten, wurde die Evakuierung der 105 Fahrgäste des Zuges vorbereitet. Glücklicherweise hat sich bei der Notbremsung keiner der Fahrgäste verletzt.

Im Anschluss unterstütze die Feuerwehr die Polizei noch bei diversen Aufgaben, damit der Gleisbereich wieder freigegeben werden konnte. Um sicherzustellen, dass die bedrückende Einsatzlage auch von den Einsatzkräften gut verarbeitet werden kann, gab es eine umfassende Nachbesprechung.

Da noch unklar ist, weshalb der Mann die Gleise betrat, sucht die Polizei nach Zeugen. Es solen sich wartende Pkw im Bereich der Winkelstraße und auf der Stadthallenseite befunden haben, als der 55-Jährige die Bahnanlage betrat.


UNTERNEHMEN DER REGION