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Tag des offenen Denkmals

Vom Barkenhoff über die Käseglocke bis zur Worpsweder Mühle: Am 13. September öffnen zahlreiche historische Orte im Künstlerdorf ihre Türen und erzählen ihre Geschichten.

Worpswede. Historische Gebäude, besondere Einblicke und Geschichten aus der Vergangenheit: Am Sonntag, 13. September, beteiligt sich Worpswede am Tag des offenen Denkmals. Unter dem diesjährigen Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ öffnen zahlreiche historische Orte im Künstlerdorf ihre Türen. Besucherinnen und Besucher können dabei Architektur-, Kunst- und Ortsgeschichte aus unterschiedlichen Perspektiven kennenlernen.

Den Auftakt macht um 11 Uhr das Haus im Schluh. Berit Müller, Ur-Enkelin von Martha und Heinrich Vogeler, erzählt bei der Führung „Translozierung – Ein Haus zieht um“ von der Entstehung des Ensembles und aus dem Leben ihrer Ur-Großeltern.

Um 12 Uhr stehen gleich zwei Programmpunkte an. Gästeführerin Gitta Rehage führt durch die Zionskirche und berichtet über deren Geschichte und Besonderheiten. In der Käseglocke beginnt zeitgleich eine Buchvorstellung zur Entstehung des ungewöhnlichen Gebäudes, das vor 100 Jahren nach Entwürfen von Bruno Taut errichtet wurde. Das Museum ist an diesem Tag von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Auf den Spuren Vogelers und Hoetgers

Am Barkenhoff führt Brigitte Rehage von der Heinrich-Vogeler-Gesellschaft ab 13 Uhr durch den Außenbereich und die Gartenanlage. Unter dem Titel „Heinrich Vogelers Barkenhoff und die Zeit danach“ geht es um die wechselvolle Geschichte des Ortes. Eine Stunde später widmet sich Historikerin Kathrin Klug im Philine-Vogeler-Haus an der Bergstraße 13 dem Leben und Wirken der Galeristin Philine Vogeler.

Das Hoetger-Ensemble mit Kaffee Worpswede, Logierhaus und Großer Kunstschau steht ab 15 Uhr im Mittelpunkt. Der Rundgang „Kunst, Genuss, Geselligkeit – Hoetger-Ensemble“ beleuchtet die architektonische und ideelle Verbindung der Gebäude sowie das Konzept, das Bernhard Hoetger gemeinsam mit Ludwig Roselius entwickelte.

Um 16 Uhr bietet die Käseglocke außerdem eine Führung durch den von Edwin Koenemann gestalteten Garten an. Den Abschluss des festen Zeitprogramms bildet um 17 Uhr das Saebens-Haus in der Lindenallee. Die Führung „Reformarchitektur unter Reet“ beschäftigt sich mit dem 1907 von Walter Schulze errichteten Gebäude.

Auch die Worpsweder Mühle und das Torfschiffswerft-Museum in Schlussdorf beteiligen sich am Denkmaltag. In der 1838 erbauten Mühle berichten die Nachfahren des letzten Müllers über deren Geschichte; Führungen werden bei Bedarf angeboten. In Schlussdorf führt der Heimatverein durch das Museum der alten Torfschiffswerft.

Das vollständige Programm ist bei der Worpsweder Touristik sowie im offiziellen Programm zum Tag des offenen Denkmals zu finden.


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