

Osterholz-Scharmbeck. Bei einer gut besuchten Mitgliederversammlung stellte der Ortsverein die Listen für den Stadtrat sowie für den Kreistag auf. Für den Stadtrat treten 25 Frauen und Männer an; für den Kreistag kandidiert die SPD auf einer gemeinsamen Liste mit der Samtgemeinde Hambergen. Aus Osterholz-Scharmbeck kommen 10 und aus Hambergen 6 Kandidatinnen und Kandidaten.
Der SPD-Vorsitzende Martin Wagener stellte die Kommunalwahl in den Mittelpunkt seiner Ansprache. Die Zukunft der Stadt werde vor allem vor Ort gestaltet – in den Ortschaften, Vereinen, Schulen, auf dem Marktplatz, im Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern und im Rathaus.
„Osterholz-Scharmbeck hat viel zu bieten: eine starke Bildungslandschaft, engagierte Vereine, lebendige Ortschaften, eine attraktive Innenstadt und Menschen, die Verantwortung übernehmen“, sagte Wagener. Damit die Stadt lebenswert bleibe, müsse sie aktiv weiterentwickelt werden.
Die SPD gehe daher mit dem Anspruch in den Wahlkampf, kommunalpolitisch zu gestalten. „Die Zukunft unserer Stadt entscheidet sich nicht irgendwo in Hannover oder Berlin. Sie entscheidet sich hier vor Ort. Genau deshalb kandidieren wir“, sagte Wagener.
Innenstadt, Mobilität und Bildung im Fokus
Zu den Schwerpunkten der SPD zählen die Weiterentwicklung der Innenstadt, mehr Aufenthaltsqualität und zusätzliche Orte der Begegnung. Außerdem setzt die Partei auf sichere Wege für Fußgängerinnen, Fußgänger und Radfahrende sowie auf Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Bildung. Investitionen von der Kita bis zur Erwachsenenbildung seien aus Sicht der SPD entscheidend für die Zukunft der Stadt. Zudem will sich die Partei für bezahlbaren Wohnraum, neue Wohnformen und gute Lebensbedingungen für junge Familien, Alleinstehende und ältere Menschen einsetzen.
Auch das Ehrenamt und die Vereine sollen nach dem Willen der SPD stärker unterstützt werden. „Wir treten bei dieser Kommunalwahl nicht an, weil wir verwalten wollen. Wir treten an, weil wir gestalten wollen“, sagte Wagener.
In den kommenden Wochen will die SPD nach eigenen Angaben verstärkt das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern suchen. Ziel sei es, zuzuhören, Anregungen aufzunehmen und für die eigenen kommunalpolitischen Ziele zu werben.

