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Solarpark in Planung

In Frelsdorf ist der nächste Solarpark in Planung. Bei einer Informationsveranstaltung wurden die Pläne für den Solarpark „Hammoor“ vorgestellt, der künftig Strom für tausende Haushalte liefern könnte.

 

Zwischen den beiden östlichen Teilflächen verläuft ein Feldweg mit Baumbestand (Wallhecke), der erhalten bleiben soll.

Zwischen den beiden östlichen Teilflächen verläuft ein Feldweg mit Baumbestand (Wallhecke), der erhalten bleiben soll.

Bild: Khe

Frelsdorf. Frelsdorfer Bürgerinnen und Bürger wurden bereits im vergangenen Jahr auf einer Bürgerversammlung von Ortsvorsteher Gerhard Hillmann über geplante Solarparks in Frelsdorf informiert. Im Februar fand eine Informationsveranstaltung rund um die Planung des Solarpark „Großes Feld“ statt. Kürzlich wurde beim zweiten Termin im Dorfhaus der Vorentwurf für den Solarpark „Hammoor“, gelegen zwischen Frelsdorf und Geestenseth, rund 20 Gästen präsentiert.

Mit der vorliegenden Planung stellt sich die Gemeinde Beverstedt auf den zunehmenden Bedarf an der Nutzung und Erzeugung regenerativer Energien ein. Vorgestellt wurde das Projekt von Martin Neher (Actensys GmbH) und von Dierk Brockmöller (Planungsbüro). Aus dem Rathaus war Kevin Kühnemann nach Frelsdorf gekommen. Als Städteplaner ist er der Ansprechpartner für erneuerbare Energien in der Gemeinde.

Auf vier bisher vollständig landwirtschaftlichen Teilflächen, beidseits gelegen an der Bahnstrecke Bremerhaven-Buchholz, soll die Sonderbaufläche „Solarpark“ hergerichtet werden. Der Solarpark „Hammoor“ erstreckt sich über rund 23 Hektar, davon werden maximal 60 Prozent bebaut sein. Das Ziel ist eine Leistung von 19 Megawatt. Ein Vorteil ist die bestehende Begrünung an der Bahnlinie. Beim Waldbestand sieht das Landes-Raumordnungsprogramm einen 100 Meter Abstand vor. „Hier wird noch auf die Entscheidung gewartet, ob der Abstand geringer gehalten werden kann“, betonte Dierk Brockmöller. Bei der vorhandenen Hochspannungsleitung wird zurzeit umgeplant. Es wird erwartet, dass es eine neue Trasse geben wird, die auch das Gebiet überqueren wird. Aus den landwirtschaftlichen Flächen werden für die Dauer der Verpachtung bis zum Abbau der Module gewerbliche Flächen. Zur Pflege der Grasflächen setzten die Landwirte ergänzend auf Schlafhaltung. Dieses sei die ideale Ergänzung zur Landschaftspflege.

Nach der Vorstellung des Projekts gab es Gelegenheit, Fragen zu stellen. Die Planunterlagen liegen bis einschließlich 13. Juli im Rathaus aus. In der Zeit können bei Mitarbeiter Kevin Kühnemann Stellungnahmen abgegeben werden und Kritik geäußert werden.


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