Janine Girth

Riverside in der Music Hall

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Worpswede (eb). Seit der Gründung 2001 ist die Band Riverside zu einer Institution des Prog-Metal geworden - mit prägnantem Sound zwischen Pink Floyd, Opeth und Folk-Rock. Am Mittwoch, 24. Juli um 20 Uhr gastieren Riverside mit „Wasteland“ in der Music Hall Worpswede.
Am 21. Februar 2016 schien das Ende von Riverside besiegelt. An diesem Tag verstarb völlig unerwartet Gitarrist Piotr Grudzinski. Der 40-Jährige hatte mit seinen lyrischen Melodien großen Anteil am Erfolg der Band. Die Gruppe ohne ihn fortzuführen, schien nicht möglich. Gut drei Jahre später sind Riverside nicht mehr dieselbe Band. Mit ihrem neuen Album „Wasteland“ haben sie sich als Trio neu erfunden. Mariusz Duda, Michal Lapaj und Piotr Kozieradzki sind bereit, ihre Geschichte fortzuschreiben. Es ist nicht weniger als die Wiedergeburt einer der wichtigsten zeitgenössischen Bands der Szene. Vor allem die prächtigen Melodien, der fette Bandsound, die vielschichtigen, fein verwobenen Arrangements und genau der richtige Schuss an Heavyness und instrumentaler Opulenz sorgen für einen nachhaltigen Eindruck. „Wasteland“ klingt gleichzeitig wie ein Abschied und ein Aufbruch und gilt als das bisher reifste und beste Album von Riverside.
„Ich erinnere mich an den Moment, als wir offiziell ankündigten, dass wir als Trio weitermachen werden“, sagt Mariusz Duda, Sänger und Hauptkomponist der Band. „Wir machten Fotoaufnahmen an der polnischen Küste. Ich sagte den Jungs ‚wir sollten uns klarmachen, dass dies der Anfang ist. Viele unserer Fans können sich ein Album ohne Grudzien nicht vorstellen, und für einige von ihnen hörte mit seinem Tod die Band auf, zu existieren. Wir müssen beweisen, dass wir überleben können nicht nur durch Live Auftritte, sondern besonders auch durch die Aufnahme eines neuen Albums.‘ „
„‚Eye of the soundscape ‘ist eine Sammlung von Altem und Neuem“, sagt Duda, „aber es ist nicht der Nachfolger von ‚Love, fear and the time machine‘. Es ist noch nicht ein neues Kapitel unserer Musik. Das beginnt nun in diesem Jahr.“ „Wasteland“ ist zweifellos eines der musikalisch schwereren und emotionaleren Alben in unserer Discografie“, sagt Michal Lapaj, der Keyboarder der Band. „ Einerseits geht es zurück zu unseren Anfängen, es gibt viele Gitarrenriffs, dunkle - und Space-Elemente. Dies ist kombiniert mit einem neuen, rauen Sound, den wir vorher nicht hatten und der das Album zu einem ziemlich explosiven Mix macht.
Foto: eb


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