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Rhabarber-Orangenkuchen

Dieser Rhabarber-Orangenkuchen ist eine Sünde wert.  Foto: eb

Dieser Rhabarber-Orangenkuchen ist eine Sünde wert. Foto: eb

Ich grüße Sie, liebe Leserinnen und Leser. Meine zweite Urlaubswoche hat angefangen und ich sitze hier mit Pullover. Es ist ganz schön kalt geworden. Mir fehlt die Sonne, die Wärme.
Seit Tagen schau ich mir Rezepte an, habe einige ausgesucht, kann mich schlecht entscheiden. Hab ich mich entschieden, bekomme ich die eine Zutat nicht. Also ein anderes Rezept, genau das Gleiche. Innerlich war ich schon am fluchen. Letzter Versuch. Bingo. Alle Zutaten da. Ich habe gebacken. Erdbeeren und Rhabarber haben Hochsaison. Ich habe mir überlegt mit etwas einfachem anzufangen. Einen Rhabarber-Orangenkuchen. Der Teig ist so schön gelb, das sieht fantastisch aus. Konnte es mal wieder nicht abwarten zu probieren, bis er ausgekühlt war.
Wir fangen mit den Zutaten an. 250 g weiche Butter, abgeriebene Schale von einer Bio-Orange, 2 EL Vanillezucker, 200 g Zucker, 5 Eier, 500 g Mehl, 2 TL Backpulver, 100 g Naturjoghurt, Saft von einer Bio-Orange, 1 kg Rhabarber, 2 EL Speisestärke, 2 EL Zucker. Bei den Eiern hatte ich tatsächlich ein Ei mit zwei Eigelben drin. Ist auch selten, oder? Nun wird gearbeitet.
Den Ofen heizen Sie auf 180°C Ober- und Unterhitze vor. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Für den Teig Butter, Orangenschale, Vanillezucker und Zucker schaumig rühren. Die Eier einzeln zufügen und weißcremig rühren. Das Mehl sieben, mit dem Backpulver mischen, Joghurt und Saft verrühren. Beides abwechselnd zur Buttercreme geben und zu einem glatten, geschmeidigen Teig verrühren. Diesen auf das Blech streichen. Den Rhabarber abbrausen, putzen und in Stücke schneiden. Stärke und Zucker mischen, über den Rhabarber streuen und vermengen. Rhabarber gleichmäßig auf den Teig verteilen. Der Kuchen wird 45 Min. gebacken. Ich habe ihn aus dem Ofen genommen und mit etwas Zucker bestreut. Bin auf Nummer sicher gegangen, denn der Letzte war sehr sauer. Vielleicht ein Schlag Sahne dazu und Kaffee darf natürlich nicht fehlen. Und das gönnen wir uns gleich.
Ich hab da noch eine Kleinigkeit: Rhabarber-Sirup. Geht ganz schnell. 2 kg Rhabarber waschen, putzen, in grobe Stücke schneiden. Mit 1,5 Liter Wasser aufkochen, bei mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln lassen, immer wieder umrühren. Anschließend durch ein feines Sieb oder Küchentuch abseihen. Natürlich den Saft auffangen. Saft mit 600 g Zucker und 1 Tüte Zitronensäurepulver in einen Topf geben, solange kochen lassen, bis sich der Zucker gelöst hat. Den Sirup heiß in sterilisierte Flasche füllen und verschließen. Gekühlt ist er acht Wochen haltbar. Er lässt sich toll mit Sekt und Mineralwasser aufgießen, oder im Sommer als Aperitif genießen. Denn der Sommer kommt bestimmt, hoffe ich jedenfalls.
Machen Sie es gut, liebe Leserinnen und Leser, mal sehen was ich nächstes Mal mache. Am Wochenende probiere ich dieses Hucke und Pillerezept mal aus. Ich sage tschüss, bis zum nächsten Mal, Ihre Meike. Bleiben Sie gesund.


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